Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 ist schon ab rund 120 Euro zu haben. Der Test klärt, ob die DirectX-10-Grafikkarte ihr Geld wert ist.
Besonderheit: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 setzt auf die selbstentwickelte Kühler-Lüfter-Kombination "Dark Night", die mit einem großen Axiallüfter und vier Heatpipes die Grafikkarte sehr gut kühlt. Dadurch lässt sich die Asus-Grafikkarte auf Wunsch mit höheren Grafikchip- und -speicherfrequenzen betreiben. Wie der Test zeigt, geht die sehr gute Kühllleistung allerdings zu Lasten des Betriebsgeräusches.
Multimedia-Leistung: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 kam - dank der ausgereiften Technik
Nvidia Cuda - im Transcodier-Test mit allen Videoformaten klar. Dabei zeigte die Asus-Grafikkarte bei VC1-Quelldateien einerseits eine sehr hohe Geschwindigkeit, während sie andererseits H.264-Videos im MKV-Container gemächlich fürs
iPhone herunterrechnete.
Spiele-Leistung: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 lieferte bis zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten flüssige Bildwiederholraten bei allen Spiele-Tests unter DirectX 9 und 10. Nur im synthetischen Leistungstest Unigine Heaven Benchmark knackte sie nicht die wichtige Grenze von 30 Bildern/s. Für DirectX-11-Titel ist die Asus ENGTS250 hingegen nicht geeignet, da die Grafikkarte die aktuelle Version der Microsoft-Programmierschittstelle nicht unterstützt.
Ausstattung: Mit je einem DVI-, HDMI- und VGA-Ausgang sowie zwei SLI-Anschlüssen besitzt die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 eine sehr gute Schnittstellenausstattung. Geizig zeigt sich Asus hingegen beim Lieferumfang, der sich auf ein Stromadapter-Kabel und eine Treiber-CD beschränkt.
Umwelt & Gesundheit: Unter den Modellen mit dem Grafikprozessor Nvidia Geforce GTS 250 war die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 nicht nur die stromhungrigste, sondern auch lauteste Grafikkarte - mit bis zu 3,2 Sone dröhnte das Asus-Modell während des 3D-Shooters "Stalker: Call of Pripyat" vor sich hin.
Fazit: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 eignet sich für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm, die auf die DirectX-11-Grafikpracht brandneuer Titel verzichten können. Die Multimedia-Leistung ist nicht überragend, deckt dafür aber bei Videodateien alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Den vergleichsweise günstigen Preis erkauft sich Asus durch den ausgesprochen mageren Lieferumfang.
Alternativen: Wollen Sie in dieser Preisklasse unbedingt eine Karte mit Nvidia-Grafikchip, sind Sie mit der
MSI N250GTS Twin Frozr 1G besser bedient. Kostenpunkt: rund 130 Euro. Für weitere 10 Euro Aufpreis bekommen Sie hingegen schon eine DirectX-11-Grafikkarte wie die
HIS Radeon HD 5770 IceQ 5, die spürbar mehr Spiele-Leistung bietet und auch beim Lieferumfang klotzt.
Alle Testergebnisse zur Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 finden Sie im Artikel "10 Grafikkarten im Test" in PC WELT, Ausgabe 8/2010. Bereits erschienene PC-WELT-Ausgaben lassen sich im Heftarchiv der PC-WELT als ePaper herunterladen.
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Stromanschluss
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Stromanschluss
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Beilagen
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Oberseite
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Schnittstellen
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Unterseite
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Adapter
Asus ENGTS250 DKDI1GD3 Portrait
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