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Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 im Test

05.07.2010 | 17:17 Uhr |

Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 ist schon ab rund 120 Euro zu haben. Der Test klärt, ob die DirectX-10-Grafikkarte ihr Geld wert ist.

Besonderheit: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 setzt auf die selbstentwickelte Kühler-Lüfter-Kombination "Dark Night", die mit einem großen Axiallüfter und vier Heatpipes die Grafikkarte sehr gut kühlt. Dadurch lässt sich die Asus-Grafikkarte auf Wunsch mit höheren Grafikchip- und -speicherfrequenzen betreiben. Wie der Test zeigt, geht die sehr gute Kühllleistung allerdings zu Lasten des Betriebsgeräusches.

Multimedia-Leistung: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 kam - dank der ausgereiften Technik Nvidia Cuda - im Transcodier-Test mit allen Videoformaten klar. Dabei zeigte die Asus-Grafikkarte bei VC1-Quelldateien einerseits eine sehr hohe Geschwindigkeit, während sie andererseits H.264-Videos im MKV-Container gemächlich fürs iPhone herunterrechnete.

Spiele-Leistung: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 lieferte bis zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten flüssige Bildwiederholraten bei allen Spiele-Tests unter DirectX 9 und 10. Nur im synthetischen Leistungstest Unigine Heaven Benchmark knackte sie nicht die wichtige Grenze von 30 Bildern/s. Für DirectX-11-Titel ist die Asus ENGTS250 hingegen nicht geeignet, da die Grafikkarte die aktuelle Version der Microsoft-Programmierschittstelle nicht unterstützt.

Nimm drei: Die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 kommt mit DVI-, HDMI- und VGA-Ausgang
Vergrößern Nimm drei: Die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 kommt mit DVI-, HDMI- und VGA-Ausgang
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Ausstattung: Mit je einem DVI-, HDMI- und VGA-Ausgang sowie zwei SLI-Anschlüssen besitzt die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 eine sehr gute Schnittstellenausstattung. Geizig zeigt sich Asus hingegen beim Lieferumfang, der sich auf ein Stromadapter-Kabel und eine Treiber-CD beschränkt.

Umwelt & Gesundheit: Unter den Modellen mit dem Grafikprozessor Nvidia Geforce GTS 250 war die Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 nicht nur die stromhungrigste, sondern auch lauteste Grafikkarte - mit bis zu 3,2 Sone dröhnte das Asus-Modell während des 3D-Shooters "Stalker: Call of Pripyat" vor sich hin.

Fazit: Die Grafikkarte Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 eignet sich für PC-Spieler mit maximal 24-Zoll-TFT-Bildschirm, die auf die DirectX-11-Grafikpracht brandneuer Titel verzichten können. Die Multimedia-Leistung ist nicht überragend, deckt dafür aber bei Videodateien alle gängigen Kompressionsverfahren ab. Den vergleichsweise günstigen Preis erkauft sich Asus durch den ausgesprochen mageren Lieferumfang.

Alternativen: Wollen Sie in dieser Preisklasse unbedingt eine Karte mit Nvidia-Grafikchip, sind Sie mit der MSI N250GTS Twin Frozr 1G besser bedient. Kostenpunkt: rund 130 Euro. Für weitere 10 Euro Aufpreis bekommen Sie hingegen schon eine DirectX-11-Grafikkarte wie die HIS Radeon HD 5770 IceQ 5 , die spürbar mehr Spiele-Leistung bietet und auch beim Lieferumfang klotzt.

Alle Testergebnisse zur Asus ENGTS250 DK/DI/1GD3 finden Sie im Artikel "10 Grafikkarten im Test" in PC WELT, Ausgabe 8/2010. Bereits erschienene PC-WELT-Ausgaben lassen sich im Heftarchiv der PC-WELT als ePaper herunterladen.

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