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Gimp 2.0.2

Mit wesentlich verbesserter Oberfläche erscheint die kostenlose Bildbearbeitung Gimp in Version 2.0.2. Das Hauptmenü erscheint jetzt auch über jedem Bildfenster.

Mit wesentlich verbesserter Oberfläche erscheint die kostenlose Bildbearbeitung Gimp in Version 2.0.2. Das Hauptmenü erscheint jetzt auch über jedem Bildfenster. Erstmals sammelt Gimp zudem Paletten etwa für Ebenen und Werkzeugspitzen in Gruppen.

Allerdings bleiben andere Mängel bestehen: So überdecken einzelne Bildfenster weiterhin wichtige Paletten. Manche neu geöffneten Dialoge verschwinden sofort hinter vorhandenen Gimp-Fenstern. Wer das vollständige Programm einschließlich Animation und Hilfedateien installieren möchte, muss vier Dateien herunterladen und in der richtigen Reihenfolge installieren. Das Tool läuft deutlich stabiler als alle Vorversionen: Abstürze gab es im Test unter Windows XP nicht mehr. Gelegentlich erschienen die berüchtigten Fehlermeldungen in der DOS-Box. Die Arbeit ließ sich aber problemlos fortsetzen, wenn wir die Meldung ignorierten.

Gimp besitzt nun ein ernst zu nehmendes Textwerkzeug. Es bleibt allerdings hinter denen von Paint Shop Pro und Photo Impact zurück. Bei Auswahl, Montage und Retusche bietet Gimp weiterhin gute Leistungen.

Alternativen: Uns ist keine Gratis-Alternative zur Freeware Gimp bekannt. Mehr Funktionen bietet das kostenpflichtige Photo Impact XL ( www.ulead.de ).

Gesamtergebnis

Bildbearbeitung (35 %) 2,5
Bedienung (25 %) 2,8
Bildverwaltung (15%) 5,7
Onlineauftritt (10%) 4,5
Dokumentation (5 %) 3,8
Installation/De-Installation (5 %) 4,1
Systemanforderungen (5 %) 3

Gesamtnote:

3,4

Anbieter:

Spencer Kimball, Peter Mattis

Weblink:

www.gimp.org

Preis:

gratis

Betriebssysteme:

Windows 95/98/ME, NT 4, 2000, XP

Prozessor:

Pentium III

RAM:

64 MB

Plattenplatz:

50 MB

Sonstiges:

Display: 1024 x 768, 16 Bit

Sprache:

deutsch/englisch

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