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Gimp 1.1.17

Wer sich Zeit für die Einarbeitung nimmt, erledigt mit Gimp auch aufwendige Montage- und Retusche-Aufgaben.

Die kostenlose Bildbearbeiung Gimp kommt aus der Linux-Ecke, auf dem Windows-Bildschirm wirkt sie wie ein Fremdkörper. Ungewöhnlich: Es gibt kein Programmfenster, sondern nur einzelne Tasks wie Bildfenster, Werkzeugleiste oder Menüleiste; manche Meldungen erscheinen in einer DOS-Box.

Doch bei Auswahl und Montage leistet Gimp Beträchtliches: Eingefügte Bildteile lassen sich mit verschiedenen Überblendtechniken attraktiv mischen, und einzelne Partien eines Objekts kann man mit einer Ebenenmaske verbergen oder fließend ausblenden, ohne sie dauerhaftzu löschen.

Magnetische Hilfslinien unterstützen bei der Plazierung. Auswahlbereiche lassen sich mit dem Pfadwerkzeug besonders elegant umformen.Auch bei der Pinselretusche herrscht Komfort. Der Kopierpinsel überdeckt fehlerhafte Bildstellen, Aufheller oder Abdunkler sorgen für örtliche Tonwertkorrekturen, und Künstler finden mehrere Airbrushes und andere Malwerkzeuge.

Die Farbwahl ist ebenso komfortabel und vielseitig wie das ungewöhnlich komplexe Dialogfeld für Farbverläufe, das auch Metallic-Effekte ermöglicht.

Das Programm widerruft bis zu 255 Arbeitsschritte, die in einer Journalpalette übersichtlich aufgelistet sind.

Die getestete Version zeigte allerdings einige kleinere Fehler, etwa Abstürze beim Bildkatalog, und benötigt eine Farbtiefe von mindestens 16 Bit.

Hersteller/Anbieter

GNU

Telefon

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Weblink

www.gimp.org/~tml/gimp/win32

Bewertung

4 Punkte

Preis

kostenlos über das Internet

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