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Gehobene Mittelklasse im Test: ATI Radeon X800 GTO

15.09.2005 | 15:01 Uhr |

Mit der Radeon X800 GTO stockt die Chipschmiede ATI ihre Chip-Serie Radeon X800 auf. Die GTO-Variante soll dabei ATIs neue gehobene Mittelklasse werden. Wie viele Bilder/s die Variante in der Praxis erreicht, ermittelten wir im PC-WELT-Testcenter mit Hilfe unseres bewährten Benchmark-Parcours.

Mit der Radeon X800 GTO stockt ATI die Radeon-Chipserie auf. Die GTO-Variante wird dabei voraussichtlich ATIs neue gehobene Mittelklasse werden und für rund 200 Euro über den Ladentisch gehen. Da sie von der Leistung deutlich flotter als Nvidias Geforce-6600er-Serie sein soll, rechnet sich ATI Chancen aus, Marktanteile in der Mittelklasse zurückzuerobern. Platzhirsch bei den Aufrüstern ist hier nämlich nach wie vor Nvidia.

Neues von ATIs Resterampe: Schafft ein Grafikchip nach seiner Fertigung beispielsweise nicht die Prüfung zum Radeon-X800-XT- oder -X850-XT-Chip, reicht es vielleicht für eine X800-GTO-Version. Denn hierfür müssen nicht 16 sondern nur 12 Pixel-Pipelines funktionieren. Getaktet wird der Chip mit 400 MHz, der Grafikspeicher mit 490 MHz (effektiv 980 MHz).

Ab heute gibt es neue ATI-Karten: Zur heutigen Produktvorstellung konnten wir ATI eine Referenzkarte in PCI-Express-Ausführung abschwatzen - es handelt sich um ein Modell mit 256 MB DDR3-Grafikspeicher - die Unverbindliche Preisempfehlung liegt laut ATI bei etwa 200 Euro.

Übrigens: Es wird auch Radeon-X800-Modelle mit AGP-Schnittstelle geben. Und Versionen mit nur 128 MB Speicher sollen auch verfügbar sein - empfohlener Endkundenpreis liegt dann voraussichtlich bei 180 Euro. Die ATI-Referenzmodelle unterscheiden sich in der Leistung kaum von den endgültig erhältlichen Modellen.

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