Gehäuse und Ausstattung

Dienstag, 09.03.2004 | 16:47 von Andreas Perband

Gehäuse und Ausstattung

Die größere Bauart und die verwendeten Materialien - Metall statt Kunststoff - machen die EOS 10D relativ schwer, so dass sie ruhig in der Hand liegt. An der Oberseite des Gehäuses, rechts vom Sucher, zeigt ein großes, beleuchtbares LC-Display die wichtigsten Einstellungen: zum Beispiel Bildgröße, Belichtungsprogramm, Zeit- und Blendenwert sowie die Anzahl von Bildern, die auf der Speicherkarte noch Platz haben. Gerade wer die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera nutzt, wird diesen Schnellüberblick zu schätzen wissen. Die Schutzklappen für Akkufach und Speicher sind solide und durch ihr Design gegen unabsichtliches Öffnen gut geschützt.

Fotopraxis und Bildqualität

In der Praxis unterscheidet sich die EOS 10D kaum von einer analogen semiprofessionellen Kamera. Die geringere Anzahl von Bildern bei Serienaufnahmen gleicht sie - mit großen Speicherkarten ausgerüstet - durch eine insgesamt größere Kapazität aus. Auch die Bildergebnisse der EOS 10D sind eher für den anspruchsvollen Anwender gedacht als die der 300D: Die EOS 10D bietet einen RAW- sowie einen TIF-Modus an, um Bilddaten ohne Kompressionsartefakte zu speichern. Insgesamt ist die Bildbearbeitung weniger aggressiv, was auf den ersten Blick zu weniger scharfen Bildern und weniger leuchtenden Farben führt, aber mehr Spielraum für die Nachbearbeitung lässt.

Fazit

Mit der EOS 10D hat Canon eine hochwertige und solide digitale SLR-Kamera im Programm, deren Ausstattung, Bedienung und Bildqualität auch gehobenen Ansprüchen genügt. Somit ist sie nicht nur eine ideale digitale Ergänzung für Canon-Fotografen.

VIELFÄLTIG Trotz anspruchsvoller Ausrichtung bietet die
Kamera zahlreiche Automatik-Modi
Vergrößern VIELFÄLTIG Trotz anspruchsvoller Ausrichtung bietet die Kamera zahlreiche Automatik-Modi
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Dienstag, 09.03.2004 | 16:47 von Andreas Perband
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