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Geforce FX 5900 Ultra: Nvidia holt sich die 3D-Performance-Krone zurück

Endlich der große Wurf: Nvidias Nachfolger des FX 5800 Ultra zieht an ATI's Radeon 9800 Pro souverän vorbei. Die wichtigste Neuerung betrifft den Datenbus zum Speicher, den Nvidia auf 256 Bit verdoppelt hat und so mit ATI gleichzieht. Die Bandbreite des mit effektiv 850 MHz getakteten DDR-Speichers erhöht sich auf 27 GB/s - zum Vergleich: beim Radeon 9800 Pro sind es 21 GB/s, beim Geforce FX 5800 Ultra 16 GB/s.

Endlich der große Wurf: Nvidias Nachfolger des FX 5800 Ultra zieht an ATI's Radeon 9800 Pro souverän vorbei. Die wichtigste Neuerung betrifft den Datenbus zum Speicher, den Nvidia auf 256 Bit verdoppelt hat und so mit ATI gleichzieht. Die Bandbreite des mit effektiv 850 MHz getakteten DDR-Speichers erhöht sich auf 27 GB/s - zum Vergleich: beim Radeon 9800 Pro sind es 21 GB/s, beim Geforce FX 5800 Ultra 16 GB/s.

Der Chip ist im 0,13-Micron-Prozess gefertigt und produziert dank eines auf 450 MHz reduzierten Taktes weniger Abwärme als der Vorgänger mit 500 MHz. Der Lüfter ist jetzt dreistufig in Abhängigkeit von der 3D-Belastung geregelt, schaltet also nicht mehr prinzipiell auf Maximaldrehzahl, sobald ein Spiel startet. Während der Benchmark-Tests wurde das Gebläse nur bei Unreal Tournament 2003 kurz unangenehm laut. Ansonsten ist das Lüftergeräusch okay.

Nvidia hat nach eigenen Angaben die Anzahl der Pixel-Berechnungen pro Takt durch die Verbesserung der Pixel-Shader und des Treibers gegenüber dem Geforce FX 5800 Ultra verdoppelt. Die Referenzkarte benötigt einen zusätzlichen Stromanschluss und ist mit 256 MB Speicher bestückt. Sie hat 1 VGA-, 1 DVI- und 1 S-Video-out-Anschluss. Durch den monströsen Lüfter wird der PCI-Steckplatz neben dem AGP-Slot versperrt. Die 3D-Leistung der Referenzkarte lag im Test um durchschnittlich 16 Prozent vor der Konkurrenz.

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