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Steelseries Siberia v2

11.11.2009 | 16:56 Uhr |

"Pro Gaming" steht auf dem weißen Siberia v2. Wir haben es getestet und verraten, warum wir es trotzdem nicht allen Spielern empfehlen können.

Das Steelseries Siberia v2 gibt es in zwei Versionen: Schwarz mit USB-Soundkarte und 7.1-Surround-Sound oder weiß als klassisches Stereo-Headset; auf beiden prangt das Logo "Pro Gaming" für besondere Spiele-Eignung. Wir haben das weiße Steelseries Siberia v2 getestet.

Ausstattung
Das Siberia v2 findet Anschluss über zwei 3,5-mm-Klinken-Stecker, einer für die Kopfhörer, einer für das ausfahrbare Mikrofon. Die dehnbare Headband-Konstruktion erlaubt es dem Siberia v2 auf Raster zur Größenverstellung zu verzichten. Am Kabel ist ein Schieberegler für die Lautstärke und ein Mute-Knopf für das Mikrofon angebracht. Das Kabel kann bei Bedarf per mitgeliefertem Verlängerungskabel verlängert werden.

Test Handhabung
Das Siberia v2 ist angenehm leicht, die Headband-Konstruktion komfortabel. Die ledernen Ohrmuscheln schirmen Außengeräusche relativ gut ab - ein nicht zu vernachlässigendes Argument für LAN-Spieler. Besonders gut gefallen hat uns das bewegliche Mikrofon. Durch die raffinierte Anbringung unter der linken Hörmuschel stört es bei Nichtgebrauch nicht. Lediglich das Ausfahren während des Tragens stellte sich im Test als leicht fummelig heraus. Die kleine Kontrolleinheit am Kabel schaltet das Mikrofon stumm und ändert die Lautstärke per Drehregler - vorbildlich. Leider fehlt ein Mute-Schalter für die Lautstärke.

Test Klang
Im Klang-Test überzeugte uns das Siberia v2 dank klarer Höhen und Tiefen, vor allem im mittleren Klangspektrum gab es nichts zu meckern. Jedoch macht das Headset damit nicht die fehlende Surround-Fähigkeit wett. Gerade für Spieler - und für die ist das Siberia v2 auch konzipiert - ist räumliches Hören sehr wichtig; zumindest für Ego-Shooter oder 3D-Rollenspiele. Echtzeitstrategen und Adventure- oder Wirtschaftssimulationen-Spieler vermissen den Surround-Sound nicht. Auch Musik-Liebhaber sind mit dem Siberia v2 gut bedient - anders sieht es da für Cineasten aus. Das Mikrofon eignet sich gut für VoIP, seine Aufnahmequalität überzeugte uns im Test.

Test-Fazit & Alternative
Mit rund 80 Euro ist das Steelseries Siberia v2 für ein Stereo-Headset recht teuer. Wer sich daran nicht stört und auf Surround-Sound verzichten kann, darf jedoch zugreifen, vor allem, wenn der eigene Rechner keine Surround-Buchsen bietet - denn qualitativ konnte das Siberia v2 durchaus überzeugen. Eine nur zehn Euro teurere Surround-Alternative ist das Roccat Kave 5.1 . Für den kleinen Geldbeutel eignet sich das Verbatim 5.1 Channel Gaming USB Headset .

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