Gamescom

Flugdrohne Parrot AR.Drone ausprobiert

Mittwoch, 18.08.2010 | 13:33 von Benjamin Schischka
Vier Propeller, zwei Kameras, Steuerung per iPhone – der Quadcopter von Parrot ist die Flug-Drohne für daheim. Wir haben das Männerspielzeug ausprobiert und es zum Absturz gebracht!
Parrot AR.Drone
Vergrößern Parrot AR.Drone
© 2014

Auf der Gamescom in Köln wird nicht nur am Monitor gezockt. Hersteller Parrot präsentiert seinen Quadcopter, den der Spieler – oder besser Pilot – per iPhone-App durch die Lüfte steuert. Alternativ greift er zu iPad oder iPod Touch, um die vier Propeller zu steuern. Parrot verriet mir, dass man auch gegenüber Android oder weiteren Plattformen durchaus nicht abgeneigt sei. Zwei Kameras unterstützen den Piloten bei der Steuerung und erlauben sogar Flüge außer Sichtreichweite.

Soviel zur Theorie. Schließlich habe ich Kamera und Notizbuch gegen iPhone und AR.Drone eingetauscht. Den Touchscreen-Button am linken Rand gedrückt haltend, bestimme ich durch iPhone-Neigung die Flugrichtung. Der rechte Button reguliert die Flughöhe. Die Steuerung reagiert sensibel und schnell – zu schnell für meinen ersten Versuch: Der Quadcopter rast gegen die Decke und stürzt ab.

Doch trotz Leichtbauweise hat er meinen Crash unbeschadet überstanden. Erleichtert atme ich auf. Beim zweiten Durchlauf läuft alles glatt. Viel vorsichtiger wage ich den Landeanflug auf einem Papp-Hochhaus. Eine Extra-Button lässt den Quadcopter sanft landen. Mein Eindruck: Parrot bringt ein tolles Männerspielzeug auf den Markt (Verkaufsstart Deutschland: heute). Momentan gibt es den Quadcopter nur in ausgewählten Saturn-Märkten, Kostenpunkt: 299 Euro. Schade nur, dass vorerst nur iPhone-, iPod Touch- und iPad-Besitzer abheben können.

Mittwoch, 18.08.2010 | 13:33 von Benjamin Schischka
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