Gamer-Notebook mit ATI-Grafikkarte
Schenker MySN MG6 im Test
CPU und Grafikkarte beschleunigen das Schenker My SN MG 6 auf 121 Punkte im Leistungstest Sysmark 2007 - das ist schnell, und für die Preisklasse vollkommen okay. DX9-Spiele schultert die ATI-Grafikkarte mit links: Bei World in Conflict erreichte sie beispielsweise 53 Bilder pro Sekunde - damit bietet das Schenker My SN MG 6 noch Reserven für Bildverbesserungen, beispielsweise Kantenglättung. Will man mit DX10-Effekten spielen, muss man die Auflösung reduzieren: Bei 1024 x 768 läuft World in Conflict mit 32 Bildern pro Sekunde aber flüssig.
Netzwerkseitig ist das Schenker My SN MG 6 top ausgerüstet - mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth. Außerdem bietet es vier USB-Ports, die klug links und rechts am Gehäuse verteilt sind, sowie unter anderem einen Fingerprint-Scanner. E-Sata und Firewire fehlen aber beispielsweise. Außerdem ist die Festplatte mit 320 GB nicht übermäßig groß.
Das 16:9-Display des Schenker My SN MG 6 ist 15,6 Zoll groß und zeigt 1366 x 768 Bildpunkte. Allerdings spiegelt es, was nicht alle Spieler schätzen. Außerdem war es nicht besonders hell - und auch bei Kontrast und Helligkeitsverteilung lieferte es nur mittelmäßige Werte. Wenn man mit dem Schenker My SN MG 6 spielt, dreht der Lüfter mit bis zu 1,1 Sone - damit ist er zwar deutlich hörbar, für ein Spiele-Notebook ist das aber nicht übermäßig laut.
Bei Standard-Anwendungen lief das Schenker My SN MG6 knapp 4,5 Stunden im Akkubetrieb - sehr ordentlich. Und auch sein Gewicht von 2,66 Kilogramm liegt nicht übermäßig hoch, sodass man das das Notebook wenigstens gelegentlich unterwegs nutzen kann.
Die Tastatur des Schenker My SN MG 6 gibt beim Tippen etwas nach. Haut man kräftiger in die Tasten, klappert sie hörbar. Mit dem großen Touchpad lässt sich der Mauszeiger präzise steuern. Über einen speziellen Knopf lässt es sich abschalten - den kann man aber nur schlecht erreichen, weil er ziemlich tief im Gehäuse liegt.


