21.09.2009, 12:05

Daniel Behrens

Funkgesteuerter USB-Speicher-Stick

AVM Streaming Stick im Test

Der Streaming Stick von AVM tut so, als wäre er ein USB-Speicherstick, der Dateien enthält. Tatsächlich liegen die Daten aber auf einem Netzlaufwerk oder im Internet und werden per Funk übertragen. Wofür der Streaming Stick gut sein soll und ob er hält, was er verspricht, erfahren Sie in diesem Test.
AVM haucht einem altbekanntem Produkt neues Leben ein, indem es eine andere, innovative Funktion verpasst bekommt. Die Rede ist vom Fritz WLAN USB-Stick 1.1. Er kommt nach und nach aus der Mode, da er nicht den neuen WLAN-n-Standard mit bis zu 300 MBit/s unterstützt, sondern nur WLAN-b/g bis 54 MBit/s liefert. Statt das Produkt aus dem Sortiment zu nehmen und nur noch den Nachfolger "Fritz WLAN USB-Stick N" zu vertreiben, hat AVM eine Idee entwickelt, wie man den Stick zu einem neuen Zweck verhelfen kann - und der hört sich ziemlich spannend an.
Mit einem simplen Firmware-Update lässt sich der Fritz WLAN USB-Stick 1.1 in den Streaming Stick verwandeln. Also einen Speicherstick, der - und das ist das besondere - seine Daten per Funk von einem Speicher im Netz oder im Internet bezieht. So lässt sich quasi jedes Heimelektronik-Gerät mit USB-Anschluss WLAN-fähig machen. Das klingt im ersten Moment kurios oder zumindest schwer vorstellbar - es funktioniert aber tatsächlich, wie unser Test zeigt:
Die Voraussetzungen
Voraussetzung sind zwei Dinge: Eine Fritzbox Fon WLAN 7270 sowie der Fritz WLAN USB-Stick 1.1, der bereits für unter 30 Euro erhältlich ist. Für die Fritzbox 7270 benötigt man derzeit noch eine spezielle Beta-Firmware, die es im AVM Labor zum Download gibt. In dem Paket ist auch ein Programm enthalten, das die Firmware im Fritz WLAN USB-Stick aktualisiert und mit der sich zwischen normaler WLAN-Funktion und dem Betrieb als "Streaming Stick" umschalten lässt.
Automatische Konfiguration
Hat man sowohl die Fritzbox als auch den WLAN-Stick auf neuesten Stand gebracht, steckt man den Stick für einige Sekunden (bis die Info-LED aufhört zu blinken) an den USB-Port der Fritzbox. Dabei werden die WLAN-Parameter (WLAN-Name und -Schlüssel) übertragen - eine manuelle Konfiguration ist nicht nötig. Nun steckt man einen beliebigen USB-Speicherstick oder eine USB-Festplatte an die Fritzbox.
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