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Beamer BenQ W6000

17.12.2009 | 13:49 Uhr |

Der Beamer Benq W6000 beherrscht Full-HD und ist super fürs Heimkino. Dank moderner Technik zeigt er sehr gute Bildqualität.

Beamer Benq W6000: Testbericht

Der Beamer Benq W6000 steckt in einem schwarzen Kunststoffgehäuse mit stylischer Klavierlack-Optik. Der Full-HD-Projektor hat eine native Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei einem 16:9-Seitenverhältnis. Der Benq-Beamer wirft sein Bild mit DLP-Technik an die Wand (kurz für: Digital Light Processing). Diese Technik basiert auf Mikrospiegeln, mit denen das Licht der Projektions-Lampe auf die Leinwand abgelenkt und so das Bild erzeugt wird. Gegenüber der LCD-Technik bietet DLP deutlich besseren Kontrast. Bei schnellen Kameraschwenks entstehen keine Bewegungsunschärfen.

Ausstattung: Der Beamer Benq W6000 bietet viele Schnittstellen: zwei HDMI-Anschlüsse (Version 1.3), drei analoge Video-Eingänge (darunter Komponente), VGA- und USB-Schnittstellen. Der Benq-Beamer beherrscht alle HD-Formate bis hinauf zum besten Modus 1080p/24 für ruckelfreie Bilder.

Full-HD-Beamer Benq W6000: Installation und Handhabung
Der Beamer Benq W6000 ist schnell aufgebaut und an persönliche Bedürfnisse angepasst. Sein Menü ist übersichtlich strukturiert, sodass sich der Benq-Beamer in wenigen Minuten konfigurieren lässt. Einstellungsmöglichkeiten bietet der W600 viele. Positiv: Seine Lüftungsschlitze hat der Benq-Beamer an den Gehäuseseiten. So gelangt keine warme Abluft in den Lichtstrahl und es entsteht kein störendes Hitzeflimmern im Bild. Ebenfalls gut: Die Schnittstellen des W6000 sind leicht zugänglich an der Gehäuse-Rückseite angebracht. Die Fernbedienung des Beamers ist beleuchtet.

Bildqualität: Der Full-HD-Beamer Benq W6000 zeigte ein sehr helles und strahlendes Bild. Dafür sorgt seine maximale Lichtleistung von 2500 Ansi-Lumen. So viel schaffen sonst nur Business-Projektoren. So kann man mit dem Benq-Beamer W6000 auch noch in recht hellen Räumen gut Filme schauen oder fernsehen. Allerdings geht die hohe Lichtleistung zu Lasten des Kontrastverhältnisses. Für gutes Filmvergnügen ist deshalb der "Spar-Modus" des W6000 besser geeignet. Mit einer reduzierten Lichtleistung von 1100 Ansi-Lumen bringt der Benq Beamer sehr guten Kontrast, eine hohe Bildschärfe und natürliche, satte Farben. Auch die Bildtiefe des W6000 überzeugte - besonders bei HD-Filmen. Durch seinen HQV-Chip (kurz für: Hollywood Quality Video) glänzte der Beamer Benq W6000 auch beim Upscaling von DVDs auf Full-HD-Auflösung. Und sogar normales Fernsehen sieht mit dem Benq-Beamer gut auf der Leinwand aus. Wir konnten keine Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks entdecken.

Stromverbrauch und Geräuschpegel : Im Betrieb verbrauchte der Beamer Benq W6000 deutlich mehr als 300 Watt - das ist heftig. Im Standby-Betrieb sank er immerhin auf moderate 2,6 Watt. Auch bei unserer Geräuschmessung schlug sich der Benq W6000 nicht besonders gut. Sein Pegel lag im Standard-Modus bei maximal 37 dB(a) - ziemlich laut. 32 dB(a) war es noch im Spar-Modus – das ist zwar nicht besonders störend aber bei leisen Filmszenen noch deutlich hörbar.

Fazit: Der Full-HD-Beamer Benq W6000 beherrscht alle HD-Bildformate bis 1080p/24. Er liefert dank DLP-Technik ein kontrastreiches Bild mit natürlichen, kräftigen Farben. Der W6000 ist einfach zu bedienen und zu konfigurieren. Der gute Gesamteindruck wird aber durch den hohen Stromverbrauch und einen deutlich wahrnehmbaren Geräuschpegel geschmälert – schade für den Benq-Beamer.

Quelle: PC-Welt

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