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Fujifilm Finepix S9600

30.05.2007 | 12:31 Uhr |

Die Fuji Finepix S9600 kommt mit Weitwinkel-Objektiv und optischem 10,7fach-Zoom. Ein Bildstabilisator fehlt ihr zwar, dafür setzt der Hersteller auf erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Bildqualität: Die Fujifilm Finepix S9600 schaffte einen ausgezeichneten Wirkungsgrad, der zum Bildrand hin auch nur wenig abfiel. Auch die Helligkeit blieb über den gesamten Bildbereich gemessen nahezu konstant hoch. Bei ISO 80, 100 und 200 war das Bildrauschen noch im grünen Bereich. Ab ISO 400 waren die Ergebnisse zum Teil jedoch bereits kritisch. Die Eingangsdynamik war mittelmäßig, die Ausgangsdynamik dagegen sehr hoch - die Kamera kann also einige Blendenstufen einsetzen und sehr viele Helligkeitsstufen darstellen.

Ausstattung: Das optische Zoom lässt sich bei der Fujifilm Finepix S9600 manuell am Objektivring einstellen. Das hat den Vorteil, dass Sie es sehr exakt positionieren können - und es vermittelt einen Hauch SLR-Feeling. Außerdem beginnt sein Brennweitenbereich bei 28 Millimetern, was Freunde von Weitwinkelaufnahmen besonders freuen wird. Das Modell hat neben dem üblichen XD-Slot auch einen für CF-Karten. Sie sind also flexibler, was das Speichermedium angeht. An manuellen Einstellungen gibt's unter anderem Blenden- und Zeitautomatik.

Handhabung: Etwas ungeschickt fanden wir die Lösung für das Display. Es lässt sich zwar praktischerweise nach oben und vorne klappen, kann aber im eingeklappten Zustand die Stativplatte behindern. Also Vorsicht bei der Montage auf's Stativ!

Fazit: Fujis Bridge-Kamera gefiel uns bis auf das zum Teil hohe Bildrauschen recht gut. Das Gerät arbeitete schnell und war nicht zu letzt durch das manuelle Zoom super zu bedienen. Dafür geht der Preis in Ordnung.

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