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Fujifilm Finepix S8100fd

04.08.2008 | 14:02 Uhr |

Das "fd" im Produktnamen der Finepix S8100fd steht für „face detection“ und weist bereits auf die Gesichtserkennung hin. Highlight ist ferner die Zoom-Bracketing-Funktion: Damit macht die Kamera beim Auslösen je je ein Bild mit 1-, 1,4- und 2-facher Vergrößerung.

Fujifilm stattet die S8100fd mit einem 58 Megabyte großen internen Speicher aus. Zusätzlich lässt sich die Bridge-Kamera per SD- oder XD-Picture-Karte erweitern. Flexibler ist jedoch die SD-Variante, die in der SDHC-Ausführung bis zu 16 Gigabyte Speicherplatz bieten, während XD-Picture-Karten derzeit auf eine Kapazität von 2 Gigabyte begrenzt sind. Unsere Kollegen von der PC-WELT haben die die Kamera durch ihren Testparcours gejagt.

Bildqualität
Ordentlich: In den drei Messbereichen verlor die Kamera zum Rand hin nur wenig an Auflösung. Dennoch unterschieden sich die Werte um jeweils 10 Prozentpunkte. Unterm Strich reichte es aber noch, um dem Gerät einen guten Wirkungsgrad zu bescheinigen. Dafür wies die Kamera sowohl bei kurzer als auch langer Brennweite einen Helligkeitsabfall von 1,1 Blenden auf – ein schlechtes Resultat. Die Eingangsdynamik lag dafür im grünen Bereich, die Ausgangsdynamik fiel sogar sehr hoch aus. Für den Anwender heißt das, dass die Kamera nicht mit allzu vielen Blendenstufen eingesetzt werden darf. Andererseits vermag sie zahlreiche Helligkeitsstufen darzustellen. Differenziert fiel das Rauschverhalten aus – das schlechteste Ergebnis ermittelten wir bei ISO 200.

Ausstattung
Die maximale Lichtempfindlichkeit beträgt ISO 6400, allerdings lassen sich die Einstellungen ISO 3200 bzw. 6400 lediglich mit begrenzter Auflösung nutzen. Das Fujinon-Objektiv hat ein 18fach-Zoom und deckt einen Brennweitenbereich von 27 bis 486 Millimeter ab. Die Blende im Weitwinkel beginnt bei f2,8. Einsteiger in die Digitalfotografie werden sich über den Vollautomatik-Modus und 20 verschiedene Belichtungsprogramme freuen. Wer mehr justieren will, kann mit der Blenden- und Zeitautomatik die Belichtungszeit bzw. Blendenzahl vorgeben – die übrigen Einstellungen übernimmt wieder die Kamera. Ebenso lässt sich der Weißabgleich an verschiedene Lichtsituationen anpassen, darunter z.B. Schatten, Glühlampe und Leuchtstoffröhre. Das Display misst 2,5 Zoll in der Diagonale und kann statt des optischen Suchers verwendet werden. Vor verwackelten, unscharfen Aufnahmen schützt ein mechanischer Bildstabilisator in Form eines beweglichen CCD-Sensors.

Fazit
Obgleich die Kamera mit 10 Megapixeln aufwartet, fiel die Auflösung ungleichmäßig aus. Zudem vermochte uns die Bildqualität nicht zu überzeugen. Schwächen stellten wir auch bei der Rauschunterdrückung fest. Insbesondere bei hellen Flächen war die abfallende Helligkeit am Rand des Bildes bereits mit bloßem Auge zu sehen.

Alternative
Kompakter und günstiger präsentiert sich die Panasonic DMC-TZ3. Zwar schafft sie nur eine Auflösung von 7 Megapixeln, aber in Sachen Bildqualität liegt sie weit vor der Fujifilm-Kamera. Wer Wert auf ein Bridge-Modell legt, kann zur Panasonic DMC-FZ18 greifen. Der 8-Megapixler ist außerdem etwas günstiger als die Finepix S8100fd.

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