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Testnote: -
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18.01.2011, 12:00

Verena Ottmann

Mit Hybrid-Autofokus

Fujifilm Finepix F300EXR im Test

Die Fujifilm Finepix F300EXR hat einen verbesserten Autofokus und lässt viele manuelle Einstellungen zu. Lesen Sie, wieso die Kamera dennoch hinter früheren EXR-Modellen zurückbleibt.
In der Fujifilm Finepix F300EXR kommt ein Hybrid-Autofokus zum Einsatz. So nutzt die Kamera bei viel Licht den schnellen Phasenvergleichs-Autofokus, der statt eines eigenen AF-Sensors dezidierte Pixel auf dem Bildsensor für die Messung einsetzt. Eie ähnliche Methode verwenden auch die meisten Spiegelreflexkameras. Bei wenig Licht arbeitet die Finepix F300EXR - wie bei Kompaktmodellen üblich - mit Kontrast-Autofokus. 
Ausstattung: Die Fujifilm Finepix F300EXR ist mit einem mechanischen Bildstabilisator bestückt. Damit lässt sich das optische 15fach-Zoomobjektiv voll ausreizen. Wie bei allen Fujifilm-Kameras mit dem Namenszusatz "EXR" kann man auch den Sensor der F300EXR in drei Modi betreiben: mit maximaler Auflösung für optimale Details, mit reduzierter Auflösung für wenig Bildrauschen oder für erhöhten Dynamikumfang. PC WELT hat für die Messungen der Bildqualität keinen EXR-, sondern die Programmautomatik verwendet, um möglichst neutrale Voraussetzungen zu schaffen.
Bildqualität: Die Fujifilm Finepix F300EXR erzielte einen befriedigenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 4,1 Megapixeln entspricht. Ein- und Ausgangsdynamik ließen dagegen zu Wünschen übrig. Das bedeutet, die Kamera verliert bei kontrastreichen Motiven Details in den Lichtern und Schatten. Zudem war das Bildrauschen trotz des sehr großen Sensors recht hoch - hier lohnt es sich also, den entsprechenden EXR-Modus zu nutzen.
Handhabung: Die Fujifilm Finepix F300EXR arbeitete im Test sehr schnell, was auch am hervorragenden Phasenvergleichs-Autofokus liegt. Die Menüstruktur ist übersichtlich, die verschiedenen Belichtungsoptionen (EXR-Modi, Programmautomatik, Vollautomatik) bequem über das Moduswählrad zu finden. Einzig der ständig hochgeklappte Blitz gab Anlass zur Kritik. Es wäre besser, würde der Blitz erst nach einem Knopfdruck herausspringen.
Fazit: Die Finepix F300EXR ist nicht das beste Modell aus Fujifilms EXR-Reihe, was die Bildqualität angeht. Die gemessene Auflösung war zu niedrig und auch die Ein- und Ausgangsdynamik nur Mittelmaß. Immerhin bietet die Kamera mit dem Hybrid-Autofokus eine sinnvolle technische Neuerung, und die Arbeitsgeschwindigkeit konnte überzeugen.
Alle Testergebnisse zum Fujifilm Finepix F300EXR finden Sie im Artikel "10 Digitalkameras im Vergleich" in der PC WELT 1/2011.
Varianten: Fujifilm Finepix F300EXR schwarz
Alternativen: Die Fujifilm Finepix F70EXR  schnitt bei der Bildqualität deutlich besser ab als die F300EXR. Vor allem die gemessene Auflösung und der Dynamikumfang waren höher, das Bildrauschen geringer. Dafür war die Finepix F300EXR dank ihres 15fach-Zoomobjektivs und der HD-Videofunktion besser ausgestattet als die F70EXR.
ALLGEMEINE DATEN
Testkategorie
Digitalkameras
Digitalkamera-Hersteller
Fujifilm
Fujifilm Internetadresse
www.finepix.de
Preis (unverbindliche Preisempfehlung)
329 Euro
Fujifilms technische Hotline
0180/5898980
Garantie des Herstellers
24 Monate
TESTERGEBNIS (NOTEN)
Bildqualität (50%)
3,29
Ausstattung (25%)
3,66
Handhabung (20%)
3,07
Service (5%)
1,25
Testnote
befriedigend (3,24)
Preis-Leistung
noch preiswert
DIE TECHNISCHEN DATEN
Objektiv: Vergrößerungsfaktor / Brennweite
15,0fach / 24,0-360 Millimeter
Sucher
nein
Bildstabilisator
mechanisch
Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar
7,62 Zentimeter / 0,46 Megapixel / nein
Blendenvorwahl / Zeitvorwahl
ja / ja
Digitales Zoom: maximal
4fach
Anschlüsse
USB, HDMI
Anzahl Motivprogramme / Makromodus: minimaler Abstand
19 / 5 Zentimeter
Rote-Augen-Funktion / Gesichtserkennung
ja / ja
Serienbildfunktion / Videofunktion
5 Bilder/s / 1280 x 720 (24 Bilder/s)
interner Speicher / einsteckbare Speicherkarten
40 MB / SD
Akku / Ladegerät / Netzteil
ja / ja / ja
Software
My Finepix Studio 1.0
Kommentare zu diesem Artikel (3)
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