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Phoenix Backup v3 Professional

27.09.2007 | 08:30 Uhr |

Phoenix Backup v3 Professional braucht zwar relativ viel Speicherplatz, ist aber recht übersichtlich aufgebaut. Backup-Aufträge lassen sich in diesem Programm zur Datensicherung schnell anlegen.

Die Installation von Phoenix Backup ist schnell erledigt und gibt keinen Anlass zu Kritik. Wer will, wählt das benutzerdefinierte Setup. Damit stellt man allerdings nur das Programmverzeichnis ein und von wem das Programm bedient werden darf. Über 13 MB benötigt das Sicherungsprogramm – ein bisschen viel, aber bei heutigen Festplatten durchaus zu verkraften.

Beim ersten Start fordert ein Dialogfenster bei musikalischer Untermalung (die sich nicht abstellen lässt) auf, die Seriennummer einzugeben. Danach erscheint eine Maske, in der übersichtlich zwischen acht Aufgaben gewählt wird. Von hier hat der Benutzer schnell Zugriff auf die wichtigen Funktionen – unter anderem kann er den Backup-Zeitplan einrichten, das Sicherungsprotokoll anzeigen oder die Daten wiederherstellen. Je nachdem, was man hier wählt, öffnet das Programm gleich das entsprechende Menü.

Ein Backup-Auftrag ist schnell angelegt. Phoenix bietet sechs Modi von inkrementeller über rotierende Sicherung bis hin zur Synchronisation einer Sicherung. Sehr sinnvoll: Als Backup-Format arbeitet das Programm mit der gängigen Zip-Kompression. Die entstehenden Sicherungsarchive können so auch ohne das Backup-Programm wiederhergestellt werden. Als Zeitpunkt der Sicherung ist voreingestellt, dass diese während des Herunterfahrens erfolgen soll. Der Anwender kann auch anhand eines definierten Zeitplans stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich sichern lassen.

Zum Sichern wählt er Dateien, Dateitypen, Ordner oder Registry-Einträge aus. Hier ist die Bedienerführung im Datei-Auswahldialog nicht sonderlich gelungen. In dem Dialog werden alle Verzeichnisse und Dateien eines Ordners angezeigt. Markiert man nun mit <Strg-A> alle, kann man sie jedoch nicht zum Sicherungsauftrag hinzufügen. Der Grund: Es sind auch Ordner markiert. Die dürfen über den Datei-Auswahldialog nicht zum Sicherungsauftrag hinzugefügt werden. Hier fehlt ein eindeutiger Hinweis.

Fazit: Ein Programm für Anwender, die unkompliziert Backup-Sätze erzeugen und Daten sichern wollen. Zip als Sicherungsformat ist eine gute Wahl, verwirrend ist das Programmverhalten im Datei-Auswahldialog.

Alternative: Bereits für 25 Euro gibt es das Programm Backup Maker ( www.ascomp.net) mit ähnlichem Funktionsumfang.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 2,5
Bedienung (35%): Note 2,5
Dokumentation (5%) : Note 1,5
Installation/De-Installation (5%): Note 1,0
Systemanforderungen (5%) : Note 3,0

GESAMTNOTE: 2,4

Anbieter:

S.A.D.

Weblink:

www.s-a-d.de

Preis:

50 Euro

Betriebssysteme:

Windows 98/ME, 2000, XP, Vista

Plattenplatz:

ca. 13 MB

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