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Casio Exilim EX-Z550 im Test

13.05.2010 | 17:59 Uhr |

Mit der Exilim EX-Z550 bringt Casio einen kompakten Handschmeichler im Einsteigersegment. Im Test zeigte sie Fähigkeiten, die man eher bei Mittelklasse-Kameras findet.

14 Megapixel, Weitwinkelobjektiv und eine HD-Videofunktion: Die Casio Exilim EX-Z550 wartet mit einigen tollen Ausstattungsmerkmalen auf, die die Kamera zusammen mit dem geldbeutelschonenden Preis attraktiv machen.

Ausstattung: So verfügt die Casio Exilim EX-Z550 über ein 26-Millimeter-Weitwinkelobjektiv und einen mechanischen Bildstabilisator. Der Bildsensor ist also beweglich gelagert und gleicht ungewollte Verwackler aus - untypisch bei einer Kamera dieser Preisklasse. Im Videomodus arbeitet die Kamera zwar mit 1280 x 720 Bildpunkten, beherrscht jedoch nur eine Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde. Entsprechend ruckelig waren auch die Aufnahmen.

Die Premium-Automatik, bei anderen Hersteller auch intelligente Automatik oder iAuto genannt, setzt je nach Motiv automatisch das passende Motivprogramm ein. Sie funktionierte im Test gut und verzichtete in einem Fall sogar auf den Blitz, den die Kamera im normalen Automatik-Modus zugeschaltet hatte.

Bildqualität: Die Auflösung der Casio Exilim EX-Z550 verlief in allen drei Messbereichen - bei kurzer, mittlerer und langer Brennweite - nahezu konstant und ließ zum Bildrand nur wenig nach. Allerdings waren die Ergebnisse etwas niedrig. Daher erzielte die Kamera einen nur befriedigenden Wirkungsgrad von 62,4 Prozent, was umgerechnet einer Auflösung von 5,3 Megapixeln entspricht. Dennoch ist eine gleichmäßige, aber etwas zu niedrige Auflösung besser als eine Auflösung, die in der Bildmitte sehr hoch ist und zum Bildrand hin abfällt.

Die Casio Exilim EX-Z550 wurde auf ISO 200 optimiert: Bei dieser Empfindlichkeitsstufe erzielte die Kamera einen besseren Rauschwert als bei ISO 100. Grund dafür ist unter anderem, dass die Scharfzeichnung bei ISO 100 stärker arbeitet als bei ISO 200. Dennoch war der Messwert bei ISO 100 gut, und auch bei höheren ISO-Einstellungen blieb das Bildrauschen vernachlässigbar.

Die Eingangsdynamik der Casio Exilim EX-Z550 war hoch. Die Kamera gibt demnach auch kontrastreiche Motive mit vielen Details wieder, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen beziehungsweise absaufen. Dafür ergab der Test eine nur ausreichende Ausgangsdynamik, die besagt, dass die Casio Exilim EX-Z550 eine nur begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen darstellen kann. Großer Schwachpunkt der Kamera war hier der Schwarzwert.

Handhabung: Mit 132 Gramm ist die Casio Exilim EX-Z550 eine der leichteren Digitalkameras. Darüber hinaus konnte sie mit ihrer Arbeitsgeschwindigkeit punkten - sie war sehr schnell, was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen den Aufnahmen angeht.

Fazit: Die Casio Exilim EX-Z550 erzielte im Schnitt eine befriedigende Bildqualität. So war das Bildrauschen zwar gering, die Ausgangsdynamik und die gemessene Auflösung jedoch auch.

Alternativen: Die Casio Exilim EX-Z2000 war etwas besser ausgestattet und schnitt auch bei der Bildqualität - vor allem hinsichtlich Wirkungsgrad, Bildrauschen und Eingangsdynamik - minimal besser ab als die Casio Exilim EX-Z550. Dafür kostet die Casio Exilim EX-Z2000 bei gleicher Auflösung und höherem Zoomfaktor etwa 40 Euro mehr als die Casio Exilim EX-Z550.

Varianten:
Casio Exilim EX-Z550 silberfarben
Casio Exilim EX-Z550 schwarz
Casio Exilim EX-Z550 blau
Casio Exilim EX-Z550 rosa (pink)
Casio Exilim EX-Z550 weinrot (magenta)

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