Möchten Sie das Letzte aus Ihrer neuen Platine herausholen, sollten Sie vorher unbedingt einen Blick ins Handbuch werfen. Denn bei den Übertaktungsmöglichkeiten gibt es riesige Unterschiede. In unserem Testfeld war es bei der Asus P5K-E/Wifi-AP, der Elitegroup P35T-A, der Foxconn P35A-S und den beiden MSI-Platinen P6N SLI V2 und der P35 Platinum beispielsweise nicht möglich, den CPU-Multiplikator zu ändern. Diese Option ist jedoch nur bei Prozessoren der Extreme-Edition von Bedeutung, da nur sie ein Ändern des Multiplikators zulassen. Bei der Gigabyte GA-P35-DS3R und der Foxconn P35A-S ließ sich als einzige die Spannung des PCIe-Slots einstellen. Die Overclocking-Gewinner waren jedoch eindeutig die DFI Lanparty UT P35-T2R und die Asus P5K-E/Wifi-AP. Am schlechtesten schnitt in dieser Disziplin die Elitegroup P35T-A ab, bei der sich nicht mal der PCIe-Takt einstellen ließ.
Bei unseren Tempotests, die wir mit den Benchmark-Programmen Cinebench und PC Mark 05 durchführten, ermittelten wir zwar größtenteils keine deutlichen Unterschiede. Es gab jedoch ein paar Auffälligkeiten: So schnitt die Gigabyte GA-P35-DS3R insgesamt am besten ab, da sie sich in jeder Einzeldisziplin des PC-Mark-Benchmarks den ersten Platz holte und den Cinebench-Benchmark als viertbeste Platine absolvierte. Das Schlusslicht bildete dagegen die MSI P6N SLI V2. Hier deuteten die schlechten Ergebnisse beim Grafikkarten-lastigen Tests - der Cinebench-Teil Open GL HW-L und der PC-Mark-Test der Grafikkarte - darauf hin, dass die Grafikkarte nicht korrekt angesteuert wurde.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 6 von 9
Nächste Seite


