229566

Pentax K200D

23.05.2008 | 11:22 Uhr |

Manche Funktionen der Pentax-SLR K200D erinnern an die K10D: So kommen in der wasser- und staubfesten 10-Megapixel-Kamera ein Autofokus mit 11 Messfeldern und 9 Kreuzsensoren, ein mechanischer Bildstabilisator und ein Staubschutz-System zum Einsatz. Lesen Sie unseren Test.

Bildqualität: Die Auflösung der Pentax K200D verlief mit dem Test-Objektiv SMC DA 18-55 mm relativ gleichmäßig (sehr hoher Wirkungsgrad), auch wenn das Messergebnis im Weitwinkel um etwa 10 Prozentpunkte niedriger war als bei mittlerer und langer Brennweite. Der Dynamikumfang der Pentax K200D war ebenfalls hoch und blieb es auch mit zunehmender Empfindlichkeit. Grund zur Klage gab uns dagegen das Rauschverhalten der Kamera, das durch die leicht eingreifende Scharfzeichnung verstärkt wird: Bereits bei ISO 100 fanden wir deutliches Bildrauschen. Auch ließ die Helligkeit im Weitwinkel von der Bildmitte zum Rand um 1,2 Blenden nach, was recht viel ist.

Ausstattung: In der Pentax K200D kommt ein Bildstabilisator zum Einsatz, bei dem der CCD-Sensor nicht mechanisch, sondern mit Magneten geführt wird (opto-magnetischer CCD-Shift). Diese Methode hat den Vorteil, dass es nicht zu Verschleisserscheinungen kommen kann. Als Staubschutz setzt Pentax bei der K200D einen speziell vergüteten Tiefpass-Filter ein, der auf Knopfdruck den Staub abschüttelt.

Fazit: In Sachen Auflösung und Dynamik hatten wir bei der Pentax K200D nichts zu meckern. Lediglich das starke Bildrauschen, das wir bereits bei niedrigen ISO-Werten feststellten, gefiel uns gar nicht. Bleibt abzuwarten, ob eine neue Firmware-Version dieses Problem der Pentax K200D beheben kann.

0 Kommentare zu diesem Artikel
229566