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Elitegroup P55H-A im Test

26.10.2009 | 12:06 Uhr |

Die Elitegroup P55H-A ist vor allem eines: unglaublich günstig. Ob die Sockel-1156-Platine auch noch weitere Vorzüge hat, verrät Ihnen unser Test.

Als Besonderheit packt Elitegroup der P55H-A das Programm eJiffy bei, ein Linux-basiertes Tool, mit dem sich der PC besonders schnell hochfahren lässt. Beim weiteren Lieferumfang ist der Hersteller dafür knauserig - es liegt nur eine ATX-Frontblende bei.

Ausstattung: Die Elitegroup P55H-A ist mit einem 4x-PCIe-Slot bestückt. In den beiden 16x-PCIe-Steckplätzen ist ein Crossfire-Grafikkartenverbund mit jeweils 8facher Bandbreite möglich - der P55-Express-Chipsatz ist für diese Einschränkung verantwortlich. Zudem bietet die Elitegroup P55H-A einen eSATA-Anschluss.

Handhabung: Im Gegensatz zu den anderen Platinen im Testfeld waren bei der Elitegroup P55H-A die Frontpanel-Pins nicht beschriftet oder anderweitig gekennzeichnet, so dass wir für die Belegung das Handbuch zu Rate fragen mussten. Außerdem ist uns im Test ein Teil einer SATA-Buchse abgebrochen - ohne jedoch die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen. Zu bemängeln hatten wir außerdem, dass die Elitegroup P55H-A kaum Platz für lange Karten bietet und bei der Speicherbestückung recht wählerisch ist - mit OCZ-Riegeln stürzte die Elitegroup P55H-A regelmäßig ab, Corsair-Module funktionierten dagegen.

Bei Last zog die Elitegroup P55H-A nur 160 Watt, was recht wenig ist. Für die Lüftersteuerung gibt's den Menüpunkt "Smart Fan" im Bios. Das Booten von USB-Laufwerk und USB-Stick klappte ohne Probleme.

Overclocking: Speicher- und CPU-Spannung der Elitegroup P55H-A ließen sich nicht so gut übertakten wie bei den anderen Platinen im Testfeld. Auch bot die Platine insgesamt weniger Optionen.

Tempo: Beim PCMark-Vantage-Test landete die Elitegroup P55H-A in allen Läufen im Mittelfeld. Ähnlich durchschnittlich absolvierte sie auch den Cinebench-Parcours. Einzige Ausnahme war hier der Teil, in dem die Platine alle CPU-Kerne einsetzt - hier nahm die Elitegroup P55H-A den letzten Platz ein.

Fazit: Die Elitegroup P55H-A bildet derzeit das Schlusslicht unserer Rangliste. Sie war nicht besonders schnell, ließ sich kaum übertakten und war nur mittelmäßig ausgestattet. Dafür ist sie jedoch unschlagbar günstig und arbeitete zuverlässig.

Alternativen: Für den gleichen Preis bekommen Sie die Asus P7P55D , die einige Schnittstellen mehr hat. Aber auch was Tempo und Übertaktbarkeit angeht, war das Asus-Modell der Elitegroup P55H-A überlegen.

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