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DFI Lanparty DK P55-T3eH9 im Test

25.11.2009 | 10:23 Uhr |

Mit der Lanparty DK P55-T3eH9 bringt DFI ein Gamer-Board der Oberklasse. Lesen Sie im Test, ob Ausstattung und Overclocking-Optionen für einen vorderen Platz ausreichen.

Bunt und üppig ausgestattet - das dürfen Sie bei einer DFI-Platine der Lanparty-Serie erwarten. So auch die Lanparty DK P55-T3eH9, deren Slots und Anschlüsse überwiegend in einem grellen Orange gehalten sind. Die Ausstattung enthält jedoch nichts Aufsehenerregendes.

Ausstattung: Die DFI Lanparty DK P55-T3eH9 besitzt drei 16x-PCIe-Steckplätze. Davon arbeitet einer mit der vollen 16fachen Bandbreite. Die beiden anderen Slots liefern lediglich die 8fache beziehungsweise 4fache Bandbreite. Sind zwei Grafikkarten zu einem Verbund zusammengeschlossen - die DFI Lanparty DK P55-T3eH9 unterstützt 3-Way-SLI (Nvidia) und Crossfire X (ATI) -, reduziert sich das Tempo des 16x- und 8x-Steckplatzes auf jeweils 8fach. Des Weiteren bietet die Platine einen eSATA-Anschluss und einen LAN-Port.
Im Lieferumfang enthalten sind zwei GPU-Steckverbindungen sowie ein Floppy-Rundkabel - DFI ist einer der wenigen Hersteller, die solche Kabel noch einsetzen.

Handhabung: Über das beiliegende SPI-Link-Kabel (Serial Peripheral Interface), das Sie mit dem BioSecure-Port (Mini-USB) auf der Platine verbinden, lässt sich das Bios der DFI Lanparty DK P55-T3eH9 direkt oder von einem anderen Rechner aus updaten. Das Booten von USB klappte anstandslos. BartPE startete flott vom Stick, ebenso unser Testprogramm vom USB-Laufwerk.

Tempo: In unseren Benchmarks, dem Cinebench und dem PCMark, schnitt die DFI Lanparty DK P55-T3eH9 größtenteils unterdurchschnittlich ab. Lediglich im Cinebench-Teil, der einen CPU-Kern beansprucht, war das Ergebnis hoch. Auch noch akzeptabel war der Messwert im Open-GL-Teil des Cinebench.

Ergonomie: Die DFI Lanparty DK P55-T3eH9 zog sogar im ausgeschalteten Zustand noch 2 Watt, was recht viel ist. Im Idle-Modus stieg der Verbrauch auf 99 Watt, bei Volllast auf 162 Watt. Damit gehört die Platine zu den eher stromhungrigeren Modellen. Gut gefiel uns dagegen das Layout der DFI Lanparty DK P55-T3eH9: Alle Slots sind gut zugänglich, und auch große Lüfter lassen sich problemlos montieren.

Overclocking: Die getestete Bios-Version bietet die Möglichkeit, die Spannung von CPU, Speicher und Chipsatz (PCH) zu ändern. Zusätzlich lassen sich verschiedene Speicher-Timings anpassen. Erstaunlich: Der PCIe-Takt lässt sich über das Bios nicht ändern. Deutlich mehr Optionen finden Sie in der beiliegenden Software EZ Tuner.

Fazit: Die DFI Lanparty DK P55-T3eH9 war gut ausgestattet und schnitt bei den Tempotests eher schlecht ab. Außerdem war der Stromverbrauch der DFI Lanparty DK P55-T3eH9 zu hoch.

Alternativen: Für etwa den gleichen Preis bekommen Sie die Gigabyte GA-P55-UD6 . Im Vergleich zur DFI Lanparty DK P55-T3eH9 war sie schneller, besser ausgestattet und ließ sich im Bios besser übertakten.

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