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Die Digitalkamera Samsung WB1000 im Test

22.07.2009 | 09:31 Uhr |

AMOLED-Display, HD-Video und Tachoanzeigen - die Samsung WB1000 wartet mit einigen tollen Ausstattungsmerkmalen auf. In unserem Test schlug sich die Digitalkamera gut.

Das Besondere an der Samsung WB1000 ist ihr 3-Zoll-Display vom Typ AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode). Da AMOLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung brauchen, lassen sie sich sehr dünn bauen, was vor allem bei Digitalkameras von Vorteil ist. Außerdem können die Displays im Vergleich zu LCDs einen höheren Farbumfang und mehr Kontrast darstellen. Schließlich lassen sie einen weiteren Blickwinkel zu.

Handhabung: Besonders auffällig sind auch die beiden Tachoanzeigen auf der Gehäuseoberseite, die die verbleibende Akkulaufzeit und den freien Speicherplatz anzeigen. Hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit wusste die Samsung WB1000 zu überzeugen - sie löste schnell aus und war nach einer Aufnahme fast sofort wieder bereit.

Ausstattung: Die WB1000 macht Videos in HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Möchten Sie die Clips auf einem hoch auflösenden Fernseher betrachten, benötigen Sie dazu die optionale Docking Station SCC-HD2 für etwa 50 Euro mit HDMI-Anschluss.

Die Samsung-Digitalkamera ist mit Gesichtserkennung, einem Modus für Selbstporträts, einer Rote-Augen-Korrektur sowie einer Beauty-Shot-Funktion bestückt, die Hautunreinheiten beseitigt. Als Verwacklungsschutz setzt Samsung einen optischen und einen digitalen Bildstabilisator ein. Das 5fach-Zoomobjektiv stammt von Schneider-Kreuznach und deckt mit einer Anfangsbrennweite von 24 Millimetern einen schönen Weitwinkelbereich ab.

Bildqualität: Die Samsung-Digitalkamera erzielte einen befriedigenden Wirkungsgrad. Dabei fiel die Auflösung bei kurzer und langer Brennweite zum Bildrand hin um über 20 Prozentpunkte ab. In Sachen Bildrauschen blieb die WB1000 ebenfalls im Mittelfeld und schaffte meist befriedigende bis ausreichende Messwerte. Dafür war der Dynamikumfang sehr hoch, was besagt, dass die Digitalkamera auch kontrastreichere Motive abbildet, ohne dass Lichter und Schatten absaufen (Eingangsdynamik). Außerdem kann das Samsung-Modell zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen viele Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik) darstellen.

Fazit: Die Digitalkamera produzierte eine ordentliche Bildqualität. Lediglich der Wirkungsgrad und das Bildrauschen der Samsung WB1000 gaben etwas Anlass zur Kritik. Dafür war der Dynamikumfang sehr hoch, und auch die Ausstattung konnte uns überzeugen. Witzig ist auch die Tachoanzeige für Akkulaufzeit und Speicherplatz.

Alternative: Die Casio Exilim EX-H10 kostet bei gleicher Auflösung etwa 20 Euro weniger als die Samsung WB1000 und arbeitet mit optischem 10fach-Zoom. Dabei war die Ausgangsdynamik der Casio-Digitalkamera zwar etwas schlechter, der Wirkungsgrad aber höher als bei der WB1000.

Varianten:
Samsung WB1000 silberfarben
Samsung WB1000 schwarz

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