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Casio Exilim EX-Z2000 im Test

04.03.2010 | 16:30 Uhr |

Casio bringt mit der Exilim EX-Z2000 eine schicke kleine Digitalkamera, deren Stärken in der einfachen Bedienung und den vielen Motivprogrammen liegen. Lesen Sie im Test, wie PC-WELT die Bildqualität beurteilt hat.

Bei der Exilim EX-Z2000 geht Casio weg vom klassisch-eckigen Design. So ist die linke Seite der Kamera mit einer "Spitze" vesehen, die der EX-Z2000 eine schnittige Linie verpasst. Darüber hinaus ist das Gehäuse in fünf Farben erhältlich.

Bildqualität: Die Casio Exilim EX-Z2000 wurde, was Bildrauschen und Dynamikumfang angeht, auf ISO 400 optimiert. Bei dieser Lichtempfindlichkeit erzielte die 13,9-Megapixel-Digitalkamera das geringste Bildrauschen und eine hohe Eingangsdynamik, die besagt, dass die Kamera auch kontrastreiche Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten überstrahlen beziehungsweise absaufen. Bei den übrigen ISO-Einstellungen hielten sich die Bildfehler ebenfalls stark in Grenzen, das schlechteste Ergebnis der Casio Exilim EX-Z2000 bekam noch die Auszeichnung "gut".

Weniger positiv war die Ausgangsdynamik zu bewerten. Das nur ausreichende Ergebnis ist darauf zurückzuführen, dass die Casio Exilim EX-Z2000 Probleme bei der Darstellung von Schwarz hat. Diese nahmen mit steigender Empfindlichkeit immer weiter zu. Auch die Scharfzeichnung arbeitet etwas zu stark, was sich jedoch nicht negativ auf das Rauschverhalten der Kamera auswirkte.

Die Auflösung der Casio Exilim EX-Z2000 verlief bei langer Brennweite relativ gleichmäßig, ließ im Weitwinkel- und Normalbereich zum Bildrand hin jedoch deutlich nach. Insgesamt ergab sich damit ein befriedigender Wirkungsgrad von 64,9 Prozent, was umgerechnet einer Auflösung von 5,8 Megapixeln entspricht. Die Helligkeit der Kamera war sehr homogen.

Ausstattung: Die Casio Exilim EX-Z2000 nimmt Videos in der HD-Auflösung 1280 x 720 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Als Format setzt die Kamera Motion JPEG (AVI) ein. Neben der Blichtungsautomatik, in der sich verschiedene Parameter - etwa Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich und Autofokus-Methode - ändern lassen, bietet die Casio Exilim EX-Z2000 den so genannten Premium-Auto-Modus ab. Ist er aktiviert, lassen sich lediglich die Auflösung und die Blitzeinstellung ändern. Darüber hinaus können Sie die Belichtungskorrektur und den Selbstauslöser einsetzen.

Außerdem hat Casio bei der Exilim EX-Z2000 die Dynamic-Photo-Funktion verbessert. Sie haben nun auch die Möglichkeit, beliebige Motive freizustellen und vor einen bewegten Hintergrund zu montieren. Bisher war dies nur mit statischen Hintergrundbildern möglich.

Handhabung: Die Rückseite der Kamera ist sehr aufgeräumt, alle Knöpfe sind ins Gehäuse eingelassen. Über eine extra Taste gelangen Sie ins Menü der Motivprogramme. Die Casio Exilim EX-Z2000 löste im Automatik-Modus schnell aus. In der Premium-Automatik dauerte der Vorgang deutlich länger, da die Kamera während der Aufnahme verschiedene Analysen und Optimierungen durchführt.

Fazit: Die Casio Exilim EX-Z2000 machte ordentliche Bilder, auch wenn die Ausgangsdynamik etwas zu niedrig war. Dafür produzierte sie wenig Bildrauschen und eine relativ hohe Auflösung. Die Bedienung war intuitiv, außerdem arbeitete die Kamera schnell. Und dank der vielen Motivprogramme und der Premium-Automatik eignet sich die Casio Exilim EX-Z2000 besonders gut für Einsteiger.

Alternativen: Ähnlich ausgestattet, aber mit etwas besserer Bildqualität, ist die Casio Exilim EX-H10 . So erzielte die Kamera bei den Messungen einen höheren Wirkungsgrad und noch etwas weniger Bildrauschen als die Casio Exilim EX-Z2000. Und sie ist rund 10 Euro günstiger.

Varianten:
Casio Exilim EX-Z2000 schwarz
Casio Exilim EX-Z2000 silberfarben
Casio Exilim EX-Z2000 pink (hellrosa)
Casio Exilim EX-Z2000 magenta (dunkelrosa)
Casio Exilim EX-Z2000 purple (violett)

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