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Sony Alpha A450 im Test

18.05.2010 | 14:31 Uhr |

Die Alpha A450 ist laut Sony für Anwender gedacht, die Grundkenntnisse in der Fotografie besitzen. Lesen Sie im Test, ob die Bildqualität diese Zielgruppe zufriedenstellen kann.

Die Sony Alpha A450 lässt sich per HDMI an einen hochauflösenden Fernseher anschließen. Ist besagter Fernseher ein Bravia-Modell von Sony, lässt sich die Alpha A450 dank der Bravia-Sync-Technik über das Fernsehermenü steuern. Das ist vor allem bei Diashows nützlich. Auch ist der Akku besonders leistungsstark.

Ausstattung: Die Sony Alpha A450 setzt einen mechanischen Bildstabilisator ein - ein beweglicher Bildsensor gleicht ungewollte Wackler aus. Ist die Zeitvorwahl aktiviert, sind bis zu sieben Serienbilder pro Sekunde möglich. Die automatische HDR-Funktion nimmt zwei Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf und baut diese zu einer Aufnahme zusammen. Auf diese Weise lassen sich kontrastreiche Motive besonders gut wiedergeben.

Bildqualität: Im Telebereich verlief die Auflösung der Sony Alpha A450, die mit dem Kit-Objektiv SAL 18-55 mm getestet wurde, sehr gleichmäßig von der Bildmitte zum Rand. Bei kurzer und mittlerer Brennweite ließen die Messwerte jedoch um bis zu 35 Prozentpunkte nach. Insgesamt ergab das einen ausreichenden Wirkungsgrad von 52,7 Prozent, der umgerechnet einer Auflösung von 3,8 Megapixeln entspricht.

Hinsichtlich Bildrauschens schnitt die Sony Alpha A450 sehr gut ab. Alle Messungen bei ISO 200 bis ISO 6400 ergaben sehr niedrige Ergebnisse. Ebenso positiv fiel der Test des Dynamikumfangs aus. Die guten Messwerte bescheinigten der Sony Alpha A450, dass sie Motive mit starkem Kontrast darstellen kann, ohne dass viele Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Vor allem strahlendes Weiß ist eine Stärke der Kamera.

Handhabung: Die Sony Alpha A450 wiegt mit Akku und Speicherkarte 815 Gramm - das ist für eine Mittelklasse-DSLR relativ wenig. Der Autofokus arbeitete selbst im Live-View-Ansicht tadellos und schnell - sonst eine Schwachstelle bei DSLRs.

Fazit: Die Sony Alpha A450 hatte zwar ein Problem bei der Auflösung. In den anderen Bildqualitätstests schnitt die digitale Spiegelreflexkamera jedoch gut bis sehr gut ab. Damit sollte sie auch anspruchsvollere Anwender zufriedenstellen. Hinzu kommt die intuitive Anwendung und der schnelle Autofokus, der sich auch im Live-View-Modus einwandfrei nutzen lässt.

Alternativen: Die Sony Alpha A500 kostet etwa gleich viel wie die Sony Alpha A450. Sie arbeitet mit 2 Megapixeln weniger als die Alpha A450, hat aber einen größeren Bildschirm (6,86 statt 7,62 Zentimeter), der sich im Gegensatz zum Monitor der Alpha A450 nach vorne ausklappen lässt.

Varianten:
Sony Alpha A450 Body
Sony Alpha A450 im Kit mit SAL 18-55 mm
Sony Alpha A450 im Kit mit SAL 18-55 mm und SAL 55-200 mm

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