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Canon Powershot A495 im Test

11.05.2010 | 14:20 Uhr |

Mit der Powershot A495 bedient Canon das untere Einsteigersegment. So besitzt die Kamera jede Menge Automatik-Modi und Funktionen, die das Fotografieren vereinfachen. Lesen Sie, ob die Bildqualität überzeugte.

Eine Vorgängerin der Canon Powershot A495, die Powershot A470, führte lange Zeit die Bestenliste der PC-WELT an. Bereits die Powershot A480 konnte nicht mehr an diesen Erfolg anschließen. Nun bringt der Hersteller mit der Powershot A495 ein weiteres Modell der Einsteigerserie auf den Markt.

Bildqualität: Im Weitwinkelbereich erzielte die Canon Powershot A495 einen Wirkungsgrad, der in der Bildmitte bei über 100 Prozent lag. Das bedeutet, dass die Kamera in diesem Bereich zu Artefakten neigt. Zum Bildrand hin fiel der Wert auf etwa 75 Prozent ab. Auch bei mittlerer Brennweite war der Wirkungsgrad in der Bildmitte deutlich höher als am Rand. Allerdings stieg er nie über 95 Prozent. Im Schnitt ergab das für die Canon Powershot A495 einen hohen Wirkunsgrad von 73,7 Prozent, der umgerechnet einer Auflösung von 5,3 Megapixeln entspricht.

Die Rauschmessung ergab befriedigende bis ausreichende Ergebnisse. Den besten Wert erzielte die Canon Powershot A495 bei ISO 80. Ein Grund für das deutliche Bildrauschen ist die Scharfzeichnung, die etwas zu aggressiv arbeitete. Die Eingangsdynamik war gut, die Ausgangsdynamik befriedigend. Das bedeutet, die Kamera kann auch kontrastreiche Motive mit vielen Details in Lichtern und Schatten darstellen. Allerdings setzt sie zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen eine nur begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen ein.

Ausstattung: Der Bildschirm der Canon Powershot A495 fällt mit 6,35 Zentimetern Diagonale (2,5 Zoll) sehr klein aus. Standard sind mittlerweile 2,7 Zoll. Die Videofunktion arbeitet mit 640 x 480 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde. Wir der Long-Play-Modus aktiviert, benötigen die Clips weniger Speicherplatz.
Handhabung: Die Canon Powershot A495 arbeitete flott, war jedoch mit 173 Gramm verhältnismäßig schwer. Auch ist ihr Gehäuse etwas klobig. Die Benutzerführung war jedoch intuitiv und konnte überzeugen.

Fazit: Canons Einsteigermodell Powershot A495 stellt lediglich Anwender zufrieden, die eine möglichst günstige Kamera mit dazu passender Bildqualität suchen. Die Canon Powershot A495 arbeitete mit einer sehr ungleichmäßigen Auflösung und produzierte deutliches Bildrauschen. Dafür ist die Kamera einfach zu bedienen und schont den Geldbeutel.

Alternativen: Die Canon Ixus 105 kostet zwar 50 Euro mehr. Dafür bietet sie 12 statt 10 Megapixeln und hatte auch sonst einige Ausstattungsmerkmale, die der Canon Powershot A495 abgehen. In Sachen Bildqualität nehmen sich beide Modelle nicht viel. Dafür ist die Canon Ixus 105 etwas kompakter und leichter als die Canon Powershot A495.

Varianten:
Canon Powershot A495 silberfarben
Canon Powershot A495 rot
Canon Powershot A495 blau

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