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Freedom Input-Keyboard

11.05.2005 | 11:49 Uhr |

BLUETOOTH-TASTATUR mit Reiselust

Geschlossen misst das Freedom Keyboard 150 x 96 x 11, aufgeklappt 291 x 96 x 11 Millimeter; mit Batterien wiegt es 200 Gramm. Zwar sind die Tasten kleiner als bei einem normalen Tischgerät, und die links neben <Shift> befindliche Taste <Cursor oben> führt zu Fehlern. Doch im Vergleich zur üblichen Stylus-Eingabe bei PDAs ist das Schreiben im QWERTZ-Layout samt wichtiger Sonderzeichen eine Wohltat. Klarer Druckpunkt und ausreichende Größe attestieren wir den in fünf Reihen angeordneten 63 Tasten - <Shift> und <Return> sollten Sie aber per Aufkleber erfühlbar machen. Die vier typischen PDA-Quickkeys für Kalender & Co. werden simuliert, zudem können Sie zehn Tasten sowie die Anschlagsverzögerung frei bestimmen. Auf fester Unterlage ist das Keyboard recht stabil, zur Not reicht das Knie.

Wir haben die Tastatur an einem Sony Ericsson P900 getestet; die Treiber unterstützen auch viele andere Symbian-, Palm-OS- und Windows-CE-Geräte. Bei gedrückter <Strg>-Taste erscheint bei Symbian-Geräten ein Mauszeiger als Stylus-Ersatz, den Sie mit den Pfeilen bewegen können und per Spezialtaste tippen lassen. Sinnvolles Detail: Der ausklapp- und entfernbare PDA-Halter verfügt über eine rutschfeste Gummifläche. Weniger gefallen hat uns neben der mageren Anleitung die billige Lederimitat-Tasche. Installation nebst Bluetooth-Kopplung funktionierte in unserem Test mit dem P900, einem Pocket Loox 720BT von Fujitsu Siemens und dem XDA II von O2 tadellos.

FAZIT

Für mobile E-Mail-Vielschreiber, die kein Notebook mitschleifen wollen, lohnt sich das Freedom Keyboard. Ein Alternative ist das etwas teurere und stabilere Stowaway Bluetooth Keyboard, das es aber nur auf 50 Tasten in vier Reihen bringt - die Zahlenreihe des Freedom Keyboards fehlt.

TESTERGEBNIS

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