01.07.2009, 17:00

Ines Walke-Chomjakov

Fotodrucker im Test

Epson Stylus Photo P50

Der Fotodrucker Epson Stylus Photo P50 folgt dem R285 nach. Der Hersteller hat insbesondere das Energie-Management des Tintenstrahldruckers verbessert.
Besonderheit: Epson löst mit dem Stylus Photo P50 den Fotodrucker Stylus Photo R285 ab. Wie gehabt, findet sich im Inneren des P50 ein Sechsfarbdruckwerk mit separaten Tintentanks, die zudem vom Permanentdruckkopf getrennt sind. Zudem setzt Epson weiterhin auf Piezo-Drucktechnik. Im Falle des Stylus Photo P50 produziert der Druckkopf im Minimum 1,5 Picoliter kleine Tröpfchen. Weitere Talente des Tintenstrahlers liegen im Bedrucken von CDs und DVDs. Eine Schablone liegt dem Fotodrucker bei. Bevor wir allerdings eine CD bedrucken konnten, mussten wir die Führungsklappe am Epson Stylus Photo P50 erst einmal von Papierdruck in die Schiene für CD-/DVD-Druck umhängen - etwas umständlich.
Ausstattung: Der Drucker ist als Fotospezialist gedacht und bringt zu den üblichen Farben Blau, Rot, Gelb und Schwarz mit Hellrot und Hellblau zwei zusätzliche Tinten mit. Als Anschluss an den Rechner dient beim P50 ein Hi-Speed-USB-Port. Weitere Schnittstellen sind nicht vorhanden. Epson legt dem Gerät eine Probe mit Fotopapier bei. Dank der mitgelieferten Druck-Tools lassen sich so unkompliziert sofort Fotos ausdrucken.
Tempo: Wie schon das Modell R285 lag die Stärke des P50 in der flotten Ausgabe von Fotos. Ein randloses Foto im Format 10 x 15 Zentimeter war mit 31 Sekunden schnell erstellt. Auch Farbseiten auf Normalpapier meisterte der Fotodrucker nicht nur ordentlich schnell, sondern auch einen Tick flotter als der Vorgänger. Im Textmodus war kein Unterschied zum R285 erkennbar. Beide Modelle sind hier ordentlich flott unterwegs, lassen sich aber nicht hetzen.
Qualität: Insgesamt fielen die Farben etwas dunkel aus. Dafür hatten wir an den Übergängen wenig auszusetzen. Hauttöne meisterte der P50 ordentlich, auch wenn sie etwas kalt blieben. Unsere Texte hatten raue Buchstabenränder und hätten durchaus mehr Deckung vertragen.
Verbrauch: Mit Energie ging dieses Epson-Modell sparsam um. Im Energiesparmodus benötigte es gerade einmal 0,5 Watt - wenig. Zudem ließ es sich ausgeschaltet tatsächlich komplett vom Stromnetz trennen. Für einen Tintenstrahldrucker mit sechs Tintenstanks sind 3,0 Cent für das schwarzweiße und 9,3 Cent für das farbige Blatt vertretbare Seitenpreise.
Fazit: Der Epson Stylus Photo P50 bestätigte im Test seine Talente im Fotodruck. Für einen Drucker mit sechs Tinten sind die Seitenpreise erschwinglich. Auch die Energiewerte stimmen. Allerdings ist außer der CD-Druck-Funktion kein Extra am Gerät zu finden.
Alternativen: Wenn Sie bei Ihrem Tintenstrahl Drucker nicht unbedingt sechs Farben benötigen, dafür aber auf Allround-Fähigkeiten Wert legen, sind Sie mit dem Canon Pixma iP4600 gut bedient. Der Drucker bringt neben einer ausgereiften Fünf-Farb-Technik Ausstattungsmerkmale wie Duplex-Einheit sowie zweites Papierfach mit.
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