97478

Epson Stylus Photo R360

14.03.2007 | 10:46 Uhr |

Trotz der sechs Farben ist der Drucker nicht nur für den Fotodruck zu gebrauchen, sondern macht auch bei Alltagsaufgaben eine gute Figur.

Testurteil

Besonderheiten: Die inneren Werte des Druckers sind bereits vom R265 bekannt (Test in der PC-WELT 2/2007, Seite 130, Webcode 64001). Im Gegensatz zum Brudermodell setzt der R360 auf Funktionen für den Stand-alone-Betrieb wie Speicherkartenslots und ein Vorschaudisplay, das sich allerdings nicht ausklappen lässt. Darüber hinaus beherrscht das Gerät den CD/DVD-Direktdruck und bietet eine Pictbridge-Schnittstelle für den Kameradirektdruck. Drahtlos lässt er sich via Infrarot ansteuern.

Qualität: Im Permanentdruckkopf stecken sechs Einzeltanks, die seit dieser Gerätegeneration farbstoffbasierende Tinten enthalten. Damit entstanden im Test Ausdrucke mit gut abgestimmten Farben und feinen Übergängen, die aber einen Tick mehr Helligkeit vertragen hätten. Dafür gab’s an den Hauttönen und der Detaildarstellung wenig auszusetzen. Bei Texten hingegen fielen die ziemlich rauen Buchstabenränder und eine etwas schwache Schwarzdeckung auf. Dafür erkannten wir nahezu keine Satellitentröpfchen.

Tempo: Flott arbeitete der Drucker die Aufträge ab – egal, ob es sich um Dokumente oder Fotos handelte. Selbst bei unserem Zehnseiter aus Acrobat erzielte der R360 mit 4:35 Minuten noch eine ordentliche Zeit. Nach 38 Sekunden und damit bemerkenswert schnell fiel das randlose Foto im Format 10 x 15 Zentimeter in die Papierablage.

Verbrauch: Für die Farbseite errechneten wir 9,7 Cent. Das schwarzweiße Blatt kommt auf 3,3 Cent. Das sind günstige Seitenkosten. Außerdem geht der Drucker sparsam mit Energie um: Ausgeschaltet zog er weniger als ein Watt Strom.

Fazit: Ein Fotodrucker mit Extras für den Hobbyfotografen. Genauso patent erwies er sich bei alltäglichen Aufgaben. Damit eroberte er sich Allround-Qualitäten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
97478