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Flash Video Studio 1.5

03.08.2006 | 08:30 Uhr |

Für rund 40 Euro liefert das Video-Konvertiertool Flash Video Studio 1.5 sehenswerte Ergebnisse.

Im Test kam die freigeschaltete 15-Tage-Demo-Version zum Einsatz. Die Installation war problemlos möglich. Nach einem PC-Neustart präsentiert sich das Programm mit einer übersichtlichen Bedienoberfläche. Fünf Karteireiter zeigen die Schritte an, die bis zum fertigen Flash-Video maximal zu gehen sind. Verwirrend: Durch Klick auf den Button „Veröffentlichen“ wird das Video erst erzeugt und nicht auf eine Website hochgeladen. Ansonsten gibt es an der Bedienung nichts auszusetzen.

Im ersten Schritt wird das Quellmaterial ausgewählt und bei Bedarf gleich frame-genau gekürzt. Eine gute Vorschau-Funktion hilft dabei. Im nächsten Schritt lassen sich Helligkeit und Kontrast einstellen sowie knapp 20 gute Effekte hinzufügen, für die es aber nicht immer Einstellmöglichkeiten gibt. Die Effekt-Vorschau erfolgt in Echtzeit. Nachteil: Effekte lassen sich nicht kombinieren und sind nur auf den kompletten Film anwendbar. Anschließend können Wasserzeichen (Text und Bild) als Overlay mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten eingefügt werden. Gut: Auch eine zweite Audio-Spur kann man mit dazu mischen. Im vierten Schritt kann der User alle nötigen Einstellungen in Bezug auf die Qualität (Video, Audio) und die Größe des Endprodukts sehr übersichtlich und variabel einstellen. Im letzten Schritt wird das Ausgabe-Format (SWF oder FLV) gewählt. Zudem lassen sich schön gemachte Navigationskontrollen integrieren und weitere Optionen wie Anzeige des Ladefortschritts oder das Abspielen als Endlos-Schleife festlegen. Auch die Daten für den späteren FTP-Upload lassen sich komfortabel eingeben.

Das Konvertieren zum Flash-Video ging im Test einigermaßen zügig vonstatten. Während des Vorgangs kann man die Videobandbreite des Endprodukts mit den diversen Internetverbindungen (Modem, ISDN, DSL) vergleichen. Schade: Die in Deutschland üblichen Bandbreiten für DSL 1000, 2000 und 6000 fehlen hier. Im Test kam Flash Video Studio mit Quellmaterial aller angegebenen Formate gut zurecht. Der passende Codec muss natürlich auf dem PC installiert sein, sonst erhält man eine Fehlermeldung. Die Ergebnisse waren durchwegs sehenswert.

Fazit: Flash Video Studio konvertiert Videodateien in gängigen Formaten zu Macromedia Flash SWF- and FLV-Dateien, die direkt im Web veröffentlicht werden können.

Alternative: Die Software Video to Flash Converter Pro 5.5 ( www.geovid.com ) bietet Ähnliches, kostet aber mehr als das Doppelte.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 1,5
Systemanforderungen (5%): Note 1,0

GESAMTNOTE: 1,5

Anbieter:

Mediaphor

Weblink:

www.nobox.de

Preis:

ca. 40 Euro

Betriebssysteme:

Windows 98/ME, NT 4, 2000, XP

Plattenplatz:

ca. 6 MB

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