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Kingston SSD Now V-Series mit 40 GB im Test

26.10.2009 | 16:20 Uhr |

Keine 100 Euro kostet die Kingston SSD Now V-Series mit 40 GB Kapazität - inklusive Backup-Software. Der Test zeigt, ob die SSD neben dem Schnäppchenpreis auch andere Qualitäten aufweisen kann.

Schreibt nur mit halber Kraft: SATA-Controller der Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2 mit 40 GB
Vergrößern Schreibt nur mit halber Kraft: SATA-Controller der Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2 mit 40 GB
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Kingston definiert den Einsatzzweck der SSD Now V-Series SNV125-S2 als Boot-Festplatte und nicht primär als Massenspeicher. Deswegen beschränkt Kingston nicht nur die Kapazität auf lediglich 40 Gigabyte, sondern hat die Flash-Festplatte auch auf ein hohes Lesetempo optimiert. Neben der einzelnen SSD bietet Kingston das 40-GB-Modell auch als Desktop-Bundle an (SNV125-S2BD/40GB). Im Preis von knapp 100 Euro inbegriffen sind dann Einbauschienen für die Montage in einem 3,5-Laufwerkskäfig, ein SATA-Kabel, ein Stromkabel-Adapter (4polige Strom- auf SATA-Buchse) sowie die Software Acronis True Image Clone. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte Version des Programms True Image Home 2009 , die ein Bit-genaues 1:1-Abbild einer Festplatten-Partiton erstellt.

Verwirrung programmiert: Die V-Baureihe von Kingston bekommt mit dem 40-GB-Modell die nunmehr dritte technische Variante. Die erste Version Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2 mit 128 GB konnte aufgrund des lahmen SATA-Controllers nicht überzeugen. Die zweite Generation der V-Series holte sich mit der Kingston SSD Now V+ SNV225-S2/64GB dank des sehr guten Samsung-Controllers kurz darauf den Testsieg in der Klasse bis 300 Euro. Den jüngsten Spross der SSD-Now-V-Baureihe stattet Kingston nun mit Intel-Technik aus. Unser Test klärt, ob die brandneue 40-GB-SSD in die Fußstapfen der erfolgreichen V+-Variante treten kann oder dem schwarzen Schaf der Familie folgt.

Preis: Eine SSD für unter 100 Euro - das klingt zunächst einmal sehr preisgünstig. Berechnet man allerdings den Gigabyte-Preis der Kingston SSD Now V-Series 40 GB, so ist die Flashspeicher-Festplatte mit 2,55 Euro kein Schnäppchen mehr, sondern bewegt sich auf durchschnittlichem Niveau. Die Preisspanne von MLC-SSDs pendelt aktuell zwischen 1,50 und 3,40 Euro. Durch den Lieferumfang erreicht aber zumindest das Desktop-Bundle einen attraktiven Preispunkt.

Ausstattung : Die Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2/40GB setzt sich aus fünf Flashchips à 8 GB zusammen, die alle auf der Vorderseite der SSD-Platine untergebracht sind. Der MLC-Speicher Intel 29F64G08CAMDI stammt bereits aus der 32-Nanometer-Produktion und zeichnet sich durch schnelle Schaltzeiten aus. Auch der SATA-Controller PC29AS21BA0 kommt aus dem Hause Intel. Allerdings sind im Gegensatz zur baugleichen Intel-SSD X25-M G2 bei dem 40-GB-Modell von Kingston nur fünf der zehn Speicherkanäle des Intel-Controllers aktiv. Dass dies die Transferleistung beeinträchtigt, zeigten unsere Geschwindigkeits-Messungen, die Sie auf der folgenden Seite finden.

Enthält alles, was Sie für den Umzug Ihres Boot-Laufwerks benötigen: Lieferumfang des Desktop-Bundles der Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2 mit 40 GB
Vergrößern Enthält alles, was Sie für den Umzug Ihres Boot-Laufwerks benötigen: Lieferumfang des Desktop-Bundles der Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2 mit 40 GB
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Den Pufferspeicher der Kingston SSD Now V-Series SNV125-S2/40GB steuert Micron mit dem 32-MB-Chip MT48LC16M16A2P bei. Die Schockfestigkeit der der 40-GB-SSD beträgt gute 1500 G. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) liegt mit einer Million Stunden hingegen unter dem Durchschnittswert einer modernen SSD. Dafür ist der Stromverbrauch schön niedrig. Laut Kingston benötigt die SSD Now V-Series 40 GB im Bereitschaftszustand lediglich 0,06 Watt und beim Zugriff besonders sparsame 0,15 Watt.

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