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Medion Akoya Mini E2076 D im Test

22.01.2010 | 14:25 Uhr |

Obwohl der Nettop Medion Akoya Mini E2076 D durch sein ultraflaches Design und den günstigen Preis auffällt, kämpft er mit technischen Schwächen, wie unser Test zeigt.

Medion Akoya Mini E2076 D: langsame Festplatte mit 320 GB Kapazität
Vergrößern Medion Akoya Mini E2076 D: langsame Festplatte mit 320 GB Kapazität
© 2014

Der Medion Akoya Mini E2076 D ist der zweite Nettop aus der Aldi-PC-Schmiede nach dem Medion Akoya E2005 D Nettop , den wir vor 11 Monaten im Test hatten. Gegenüber dem Vorgänger hat Medion die Abmessungen deutlich reduziert - nur zwei Zentimeter Dicke misst der neue Nettop. Bei der Erneuerung der Ausstattung ist Medion allerdings auf halber Strecke stehen geblieben und das flache Design hat ganz handfeste Nachteile.

Medion Akoya Mini E2076 D: flache Bauweise mit Kompromissen
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Ausstattung: Als CPU verbauen Nettop-Hersteller heute entweder den Intel Atom 330 Dualcore oder die Modelle Atom N270 beziehungsweise N280, um den kleinen Winzlingen insbesondere bei der Medienwiedergabe mehr Leistung zu spendieren. Nicht so Medion: Im Akoya E2005 D Nettop werkelt noch der leistungsschwache Intel Atom 230 mit nur einem Kern. Beim Chipsatz setzt Medion mit Nvidias ION-Chipsatz aber auf den momentan leistungsfähigsten Nettop-Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit. Die Festplattenkapazität ist mit 320 GB für den Gesamtpreis von 329 Euro in Ordnung. Die Western Digital WD3200BEVT-00ZCT0 hat eine Rotationsgeschwindigkeit von 5400 Umdrehungen pro Minute und 8 MB Cache. Mittlerweile gibt es günstige 2,5-Zoll-Festplatten mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 7200 Umdrehungen pro Minute und 16 MB Cache, allerdings sind diese Modelle etwa 25 Euro teurer.

Der augenfälligste Kompromiss den Sie mit dem flachen Design in Kauf nehmen müssen: Medion lässt das optische Laufwerk komplett weg und auch ein Speicherkartenleser fehlt. Die sechs USB-Buchsen erscheinen auf den ersten Blick ausreichend. Allerdings benötigt der USB-Adapter für die Funktastatur mit integriertem Trackball bereits einen Anschluss. Und auch das WLAN-Modul ist nicht mehr ins Gehäuse eingebaut, sondern muss über den beiliegenden USB-Stick angeschlossen werden.

Für Peripheriegeräte stehen also nur noch vier USB-Ports zur Verfügung; eSATA- und Firewire fehlen. Für die Verbindung zum Display sorgt die DVI-Buchse, für die Medion jeweils einen Adapter auf VGA und HDMI beilegt. Wohl aufgrund des Trackballs in der Tastatur liefert Medion keine Maus zum Medion Akoya Mini E2076 D mit. Neben dem Standfuß gibt es eine VESA-Halterung für die Montage des Medion Akoya Mini E2076 D an einem Display oder an der Wand.

Neben Windows 7 Home Premium in der 32-Bit-Variante fanden wir auf dem Medion Akoya Mini E2076 D das Büropaket Microsoft Works 9 sowie eine 90-Tage-Lizenz von Bullguard Internet Security. Aufgrund des fehlenden optischen Laufwerks spart Medion sich das sonst übliche Brennprogramm und die DVD-Wiedergabe-Software.

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