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Fitbit One im Praxistest

08.04.2013 | 12:58 Uhr |

Mit dem Fitbit One wissen Sie rund um die Uhr, wie viel Schritte und Kilometer Sie zurückgelegt haben, wie viele Stockwerke Sie erstiegen sind und wie viele Kalorien Sie dabei verbrannt haben. Außerdem überwachen Sie mit diesem kleinen Tracker auch Ihren Schlaf. Wir haben dieses Gadget für Gesundheitsbewusste ausprobiert.

Ausstattung des Fitbit One

Der Akku-betriebene Fitbit One verfügt ein kleines Display und einen Button. Das ist alles, mehr braucht es aber auch nicht. Mit dem Button klicken Sie sich durch die verschiedenen Anzeigen (für die zurückgelegten Schritte oder die verbrannten Kalorien beispielsweise) und starten damit außerdem die Schlafaufzeichnung. Der Tracker wird zusammen mit einem Dongle für die USB-Buchse des PCs, einem kleinen USB-Ladekabel, einer Armbinde und einer gedruckten Kurzanleitung geliefert. Der Fitbit allein hilft Ihnen aber noch nicht weiter, Sie müssen sich zusätzlich kostenlos bei fitbit.com ein Benutzerkonto einrichten. Bei der Registrierung und beim Anlegen Ihres Accounts geben Sie ein paar Fixwerte wie Ihr Körpergewicht ein. Erst danach können Sie mit dem Fitbit Ihre Fitness überwachen.

Der Fitbit wird bei der Schlafmessung an der mitgelieferten Armmanschette getragen. Tagsüber befestigen Sie den Fitbit dagegen an der Kleidung.
Vergrößern Der Fitbit wird bei der Schlafmessung an der mitgelieferten Armmanschette getragen. Tagsüber befestigen Sie den Fitbit dagegen an der Kleidung.
© Fitbit

Befestigung des Fitbit One

Der Fitbit One steckt in einer stabilen Kunststoffhülle, an der sich ein Clip befindet. Er wird mit Hilfe dieses Clips bequem am Gürtel oder in der Hosentasche befestigt. Und sitzt bombenfest, Sie können mit dem Fitbit One also auch joggen oder anderer Sportarten treiben.

Der Dongle
Vergrößern Der Dongle
© Fitbit

Werte-Übertragung via Dongle oder Smartphone

Der Fitbit One zeichnet alle Werte automatisch auf, Sie müssen sich um nichts kümmern. Sobald Sie sich in der Nähe des eingeschalteten PCs mit dem Dongle befinden, werden die aufgezeichneten Daten automatisch über den Dongle und den Rechner auf die Fitbit-Server in Ihr Benutzerkonto übertragen. Alternativ können Sie Ihre Daten auch ohne Dongle übertragen, sofern Sie ein zum Fitbit One kompatibles Smartphone wie das iPhone 4S verwenden (Bluetooth 4.0 ist dafür Mindestvoraussetzung).

Ausdauernder Akku

Auch an die Stromversorgung müssen Sie kaum denken: Der Akku hält mit einer Ladung (aufgeladen am USB-Port) rund eine Woche lang. Bequemer geht es nicht.

Das Dashboard von Fitbit
Vergrößern Das Dashboard von Fitbit

Das Webfrontend

Sobald Sie dann Fitbit.com im Browser aufrufen und eingeloggt sind, bekommen Sie automatisch die aktuelle Auswertung im Reiter „Dashboard“ angezeigt. Über den Reiter „Aufzeichnen“ haben Sie Zugriff auf alle gespeicherten Daten. In jeden Teilabschnitt lassen sich über die Schaltfläche „Auswählen“ die Daten für den gewünschten Tag anzeigen. Bei den gesammelten Daten muss man aber zwischen zwei Arten unterscheiden: Werte, die der Fitbit One selbst aufzeichnet und Werte, die Sie für jeden Tag von Hand eingeben.

Eine Blume zeigt an, wie viel Sie sich zuletzt bewegt haben.
Vergrößern Eine Blume zeigt an, wie viel Sie sich zuletzt bewegt haben.
© Fitbit

Diese Daten zeichnet Fitbit selbst auf

Fitbit One zeichnet diese Wert automatisch auf: Gegangene Schritte, bewältigte Stockwerke, zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien. Daraus berechnet Fitbit einen Aktivitätsindex. Für jeden dieser Werte hat Fitbit eine Vorgabe parat. Sie sehen mit Hilfe kleiner Balkendiagramme sofort, wie viel von dem Tagessoll Sie geschafft haben. Auf dem Fitbit-Display wiederum informiert Sie eine stilisierte Blume darüber, wie viel Sie sich zuletzt bewegt haben: Je mehr Bewegung, desto mehr Blätter hat die Blume.

Mit Fitbit One den Schlaf überwachen.
Vergrößern Mit Fitbit One den Schlaf überwachen.

Überwachung des Schlafes

Zusätzlich können Sie vom Fitbit One auch noch die Dauer Ihres Schlafes aufzeichnen lassen. Im Dashboard sehen Sie dann, wie lange Sie insgesamt geschlagen haben und vor allem, wie oft Sie aufgewacht sind. Denn der Tracker registriert jede Bewegung im Schlaf und er macht das sensibler als tagsüber, weil sein Algorithmus dafür anders programmiert wurde.

Anzahl der zurückgelegten Stockwerke
Vergrößern Anzahl der zurückgelegten Stockwerke
© Fitbit

Sie sehen also im Dashboard, wie ruhig Sie geschlafen haben. Damit können Sie zwar keine Schlaf-Apnoe erkennen, doch ein ruhiger Schlaf mit wenig Bewegung und nur seltenem Aufwachen ist ein Indiz für einen guten und erholsamen Schlaf. Wenn Sie sich dagegen häufig hin- und herwälzen und oft aufwachen, dann haben Sie einen schlechten und weniger erholsamen Schlaf. Aus welchen Gründen auch immer…

Darüber hinaus bietet der Fitbit One auch noch eine stille Weckfunktion.

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