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Fujifilm Finepix S200 EXR im Test

24.09.2009 | 12:34 Uhr |

Die Finepix S200 EXR von Fujifilm sieht auf den ersten Blick aus wie eine Spiegelreflexkamera. Was sich die Bridge-Kamera noch aus der Oberliga abgeschaut hat, zeigt unser Test.

Fujifilm Finepix S200 EXR: Testbericht

Mit der Finepix S200 EXR bringt Fujifilm die erste Bridge-Kamera mit EXR-Sensor auf den Markt. Während die beiden vorigen Finexpix-Modellen - die Finepix F200 EXR und die Finepix F70 EXR sich noch mit Weitwinkelobjektiv begnügen mussen, verfügt die Finepix S200 EXR über ein 14,3fach-Zoomobjektiv.

Ausstattung der Finepix S200 EXR: Den Bildsensor der Finepix S200 EXR kann man in drei Modi betreiben. Im "HR"-Modus nutzt er seine volle Auflösung und erzielt so Bilder mit maximalen Details. Der "SN"-Modus wirkt sich positiv auf das Bildrauschen aus. Er schaltet Pixel paarweise zu einem größeren, lichtempfindlicheren Pixel zusammen. Der "DR"-Modus der Finepix sorgt für einen erweiterten Dynamikumfang bei halbierter Auflösung. Alle Modi kann man direkt ansteuern. Alternativ lässt sich auch die EXR-Automatik der Finexpix oder die herkömmliche Automatik ohne Sondermodus nutzen.

Ein mechanischer Bildstabilisator unterstützt das 14,3fach-Zoom-Objektiv der Fujifilm Finepix S200 EXR. Er gleicht ungewollte Bewegungen aus, und vermeidet so Unschärfen. In der 3-Megapixel-Auflösung können Sie die Lichtempfindlichkeit der Fujifilm Finexpix S200 EXR auf ISO 12.800 erhöhen. Im Belichtungsprogramme-Menü ("SP") aktivieren außerdem den Pro-Fokus-Modus der Finexpix-Kamera, der eine offene Blende simuliert, und den sogenannten Pro-Low-Light-Modus, mit dem man schwach beleuchteten Motive gut in Szene setzt.

Bildqualität der Fujifilm Finpix S200 EXR: Die Fujifilm Finepix S200 EXR überzeugte im Test mit einer sehr hohen Eingangsdynamik. Die Finepix-Kamera kann also auch kontrastreiche Motive darstellen, ohne dass Schatten und lichter absaufen. Die Ausgangsdynamik der Finepix war ebenfalls hoch. Sie beschreibt die Anzahl der Helligkeitsstufen von den hellsten bis zu den dunkelsten Bildbereichen. Auch im Rauschverhalten schnitt die Finepix S200 EXR sehr gut ab: Stärkere Bildfehler gab es erst bei ISO 800, bei ISO 1600 wurden sie dann mangelhaft. Für diese Megapixel-Klasse war der Wirkungsgrad asse hoch. Die Auflösung der Fujifilm Finepix S200 EXR fiel bei kurzer Brennweite allerdings zum Bildrand hin ab.

Handhabung der Fujifilm Finepix S200 EXR: Das Zoom der Fujifilm Finepix S200 EXR können Sie über den Objektivring manuell einstellen – so haben Sie die Möglichkeit, den Bildausschnitt schnell und exakt wie bei einer Spiegelreflexkamera zu wählen. Das 2,7 Zoll große Display der Finepix S200 EXR lässt sich statt des elektronischen Suchers nutzen. Wegen des leichten Bildrauschens konnte uns die Qualität des Suchers aber nicht vollständig überzeugen.

Fazit: Mit der Finepix S200 EXR bringt Fujifilm eine Bridge-Kamera der Extraklasse. Die Finepix-Kamera hat zwar eine leichte Schwäche in der Auflösung bei kurzer Brennweite. In puncto Dynamikumfang und Rauschverhalten schnitt sie jedoch vorbildlich ab. Ebenfalls top ist der außergewöhnliche Bildsensor der Finepix S200 EXR, von der die Kamera ihren Namen hat. Auch das 14,3fach-Zoom, das manuell bedienbar ist, sowie dasArbeitstempo der Fujifilm Finepix S200 EXR sind super. Das alles kostet natürlich seinen Preis.

Alternative zur Fujifilm Finepix S200 EXR: Die Fujifilm Finepix S100FS kostet nur 470 Euro, ist also rund 65 Euro preiswerter als die Fujifilm Finepix S200 EXR. Sie hat zwar keinen EXR-Sensor wie die Fujifilm Finepix S200 EXR, bringt aber trotzdem eine sehr gute Bildqualität. Im Wirkungsgrads schnitt die Kamera ein wenig besser ab als ihre Schwester Fujifilm Finepix S200 EXR. Bei der Fujifilm Finepix S100FS lässt sich das Zoom ebenfalls manuell am Objektivring bedienen. Sein Brennweitenbereich reicht von 28 bis 400 Millimeter.

Varianten: Fujifilm Finepix S200 EXR schwarz

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