Aldi-PC (Mai 2009) im Test
Fazit und Alternativen
Die Ausstattung zum Preis von 699 Euro ist reichhaltig: Vernünftig abgestimmte Hardware-Komponenten aus Vierkern-CPU, solider Grafikkarte, vier Gigabyte Speicher, schneller und großer 1000-GB-Festplatte und DVD-Brenner mit Blu-ray-Lesefunktion. Ein umfangreiches Software-Paket inklusive 32- und 64-Bit-Betriebssystem, drahtlose Maus und Tastatur, schnelles WLAN und drei Jahren Garantie komplettieren das runde Angebot. Unterem Strich hat der Medion Akoya P7700 D ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das honorieren wir mit unserem Preistipp-Award.
Die vielen vorinstallierten Hilfsprogramme des Aldi-PCs sind nach wie vor ein Ärgernis: Die Tools fordern Sie in regelmäßigen Abständen auf, sie zu aktualisieren, zu registrieren und fleissig zu nutzen. Hier hilft nur eins - radikal ausmisten, und alles deinstallieren, was Sie nervt.
Zudem unterstützt der Aldi-PC keine parallelen Laufwerke und Hardware-Raid - für PCs dieser Preisklasse ist das aber auch nicht selbstverständlich. Wenn Sie diese Funktionen unbedingt haben wollen, können Sie sie aber recht günstig mittels PCI-Controller-Karte nachrüsten.
Typisch für Rechner von der Stange ist hingegen das spartanische Bios-Setup: Es bietet keine Eingriffsmöglichkeiten zur Leistungssteigerung hinsichtlich Front Side Bus und Spannungsversorgung von CPU und Speicher. Aber für Tuning-Freunde sind Discounter-PCs ja auch nicht gedacht.



