Bei der Fahrt mit den betrunkenen Kollegen halten wir uns Dank Tempomat brav an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Denn wer zu schnell an einem Streifenwagen vorbeirauscht, hat ruckzuck eine Verfolgungsjagd an den Hacken. Kleinere Vergehen lassen sich mit einer Geldbuße begleichen, größere mit Bestechung.
Erst nach Mord und Totschlag lassen die Herren von der Rennleitung nicht mehr mit sich reden. Die Fahndungsreichweite der Polizei hängt dabei von ihrer Sichtweite ab: Wer sich etwa hinter einer Ecke versteckt, kann seine Verfolger kurzzeitig überlisten, sollte anschließend aber nicht zu nah am nächsten Beamten vorbeispazieren oder -fahren. Der erkennt Vito sonst an seiner Kleidung oder am Nummernschild. Erst wer seine Klamotten, sein Kennzeichen oder gleich den ganzen Wagen wechselt, entkommt endgültig seiner gerechten Strafe.
Steam-Pflicht
Um Mafia 2 spielen zu können, müssen Sie den Titel an ein Steam-Konto binden, was eine Internetverbindung voraussetzt und den Weiterverkauf des Spiels verhindert.
Ob Vito am Ende von Mafia 2 dann doch noch für seine Taten büßen muss, wollen wir natürlich nicht verraten. Keine Überraschung dürfte indes sein, dass er von der Polizei wohl am wenigsten zu befürchten hat. Es sind die vermeintlich feinen Herren von der Mafia, die sich letzten Endes dann doch am liebsten gegenseitig umbringen. Diese Moral der Geschichte muss man sich in Mafia 2 allerdings ein bisschen selbst suchen: Dass Vito gelegentlich an seiner Karriere zu zweifeln beginnt und seine Arbeit auch Auswirkungen auf sein Familienleben hat, erfahren wir eher zwischen den Zeilen.
Wer wie im ersten Mafia ein Ende mit Pathos-Paukenschlag erwartet, dürfte von Mafia 2 also ein bisschen enttäuscht sein, denn zum Schluss bleiben Fragen offen. Womöglich mit gutem Grund: 2K Games hat bereits herunterladbare Zusatzinhalte für Mafia 2 angekündigt.
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