Vergleichstest Netbooks

Die besten Netbooks

Freitag den 10.08.2012 um 11:20 Uhr

von Thomas Rau

Toshiba NB510-108 (PLL72E-00R011GR)
Toshiba NB510-108 (PLL72E-00R011GR)
1 Angebote ab 259,99€ Preisentwicklung zum Produkt
Platz 6: Toshiba NB520-11P
Vergrößern Platz 6: Toshiba NB520-11P
© Toshiba

Platz 6:Toshiba NB520-11P

Im Toshiba-Netbook steckt der neue Atom N2600. Der spielt auch Full-HD-Videos ab, weswegen Toshiba nur einen HDMI-Ausgang am Netbook anbringt und auf VGA verzichtet. Daneben gibt es noch drei USB-2.0-Anschlüsse. Die Festplatte ist mit 320 GB recht groß, die Akkulaufzeit mit knapp acht Stunden beim WLAN-Surfen ordentlich. Mit rund 340 Euro Straßenpreis ist das NB520-11P aber kein absolutes Schnäppchen.

Vorteile: große Festplattem ordentliche Akkulaufzeit, HDMI-Ausgang

Nachteile: spiegelnder Bildschirm

Ausführlicher Test: Toshiba NB520-11P

Platz 5: Acer Aspire One D270
Vergrößern Platz 5: Acer Aspire One D270

Platz 5: Acer Aspire One D270

Der neue Atom N2600 bringt dem Acer-Netbook kaum Vorteile: Die Rechenleistung erhöht sich dadurch nicht. Immerhin kann es Full-HD-Videos abspielen und über einen HDMI-Ausgang an einen Fernseher ausgeben. Der Bildschirm ist hell und entspiegelt, zeigt mit 1024 x 600 aber die übliche Auflösung. Das Acer-Netbook empfiehlt sich daher, wenn Sie einen sehr günstigen und sehr leichten Mobilrechner suchen, dem Sie keine größeren Aufgaben außer Texte tippen und Internet-Surfen zumuten.

Vorteile: entspiegelter Bildschirm, auffälliges Gehäuse, HDMI-Ausgang

Nachteile: mäßige Laufzeit beim WLAN-Surfen

Ausführlicher Test: Acer Aspire One D270

Platz 4: Acer Aspire One 522
Vergrößern Platz 4: Acer Aspire One 522

Platz 4: Acer Aspire One 522

Geht es beim Netbook um Grafikleistung und Full-HD-Wiedergabe, ist das Acer Aspire One 522 eine gute Wahl. Dank des AMD-Prozessors C-50 leidet die Akkulaufzeit viel weniger als beim Vorgänger. Top ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, da es für weniger als 300 Euro über den Ladentisch geht. Zu einer besseren Note reichte es für das Acer Aspire One 522 nicht, weil die Ausdauer im WLAN-Test und die Qualität des Bildschirms zu mau ausfielen.

Vorteile: geeignet für HD-Videos, HDMI-Ausgang

Nachteile: spiegelndes Display

Ausführlicher Test: Acer Aspire One 522

Platz 4: Acer Aspire One D257
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Platz 3: Acer Aspire One D257

Im Acer-Netbook sitzt mit dem Atom N570 der derzeit schnellste Netbook-Prozessor von Intel. Der ändert aber nichts am zähen Arbeitstempo, das für Netbooks typisch ist. Und auch mit seiner mittelmäßigen Akkulaufzeit kann das Aspire One D257 im Test nicht punkten. Immerhin bringt das leichte Netbook eine ordentliche Ausstattung mit - inklusive Android als zusätzlichem Betriebssystem.

Vorteile: Android als Zweitsystem, entspiegelter Bildschirm, auffälliges Gehäuse

Nachteile: mäßige Akkulaufzeit

Ausführlicher Test: Acer Aspire One D257

Platz 3: Asus EeePC 1015PW
Vergrößern Platz 3: Asus EeePC 1015PW

Platz 2: Asus Eee PC 1015PW

Rosa Gehäuse mit Wellenmuster: Viel Aufmerksamkeit dürfte dem Asus EeePC 1015PW sicher sein. Die verdient das Netbook auch durch seinen hellen und entspiegelten Bildschirm: Damit eignet es sich auch für den Einsatz unter freiem Himmel. Die Akkulaufzeit fällt gut aus, aber Asus bremst dabei die Taktrate des Prozessors - für WLAN-Surfen reicht die Systemleistung aber immer noch.

Vorteile: heller und entspiegelter Bildschirm, leiser Lüfter, Bluetooth

Nachteile: gedrosselter Prozessor im Akkubetrieb

Ausführlicher Test: Asus EeePC 1015PW

Platz 2: Toshiba NB550D-11D
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Platz 1: Toshiba NB550D-11D

Dank des AMD-Prozessor C-60 verbindet das Toshiba-Netbook multimedia-taugliche Rechenleistung mit einer sehr guten Akkulaufzeit. Die fällt so üppig aus, weil Toshiba einen großen 60-Wattstunden-Akku einbaut. Das Tastatur-Layout ist beim NB550D-11D anders angeordnet als bei den meisten Netbooks: Die meisten Tasten sind dadurch größer, was schnelles Tippen erleichtert. Das Gehäuse besticht mit einer auffälligen Farbgebung, wirkt aber nicht besonders stabil. Auch der spiegelnde Bildschirm war höchstens Mittelmaß.

Vorteile: lange Akkulaufzeit, HDMI, große Festplatte

Nachteile: spiegelnder Bildschirm

Ausführlicher Test: Toshiba NB550D-11D

Freitag den 10.08.2012 um 11:20 Uhr

von Thomas Rau

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • deoroller 20:11 | 19.10.2011

    Ein neuer PC/Laptop mit vorinstalliertem OS hat den Nachteil, dass es meist keine Treiber für ein älteres OS wie XP angeboten werden.
    Wenn ein Laptop ohne OS verkauft wird, muss der Hersteller aber damit rechnen, dass XP installiert wird und die Treiber anbieten. XP ist schließlich noch weit verbreitet.

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  • brzl 20:04 | 19.10.2011

    Vielen Dank für Eure Antworten. Aber nur schon Microsoft zu ärgern macht ja auch Spass

    Das mit den Treibern muss ja auch nicht so wild seine, wenn man nix aussergewöhnliches hat. Versuchsweise lasse ich auf einem Asus Netbook statt des Atheros Linux ein Knoppix auf einer SD Memory Card laufen. Alles klappte. Einzig die Tastatur musste ich noch von Hand auf Schweizer Tastaur (deutsch) umstellen. Wifi etc etc lief alles ohne jedes Problem.

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  • Hnas2 11:31 | 06.10.2011

    Zitat: brzl

    Weiss jemand genau,

    Das kommt drauf an:
    1. Welches Windows?
    2. Wie kalkuliert der Hersteller?
    Zitat: brzl

    wieviel eingespart wird, wenn man auf ein Windows OS verzichtet?

    Bei W7 Home Premium sind es wohl so 30..40€.
    Zitat: brzl

    Mit Was für Preisen müssen da Grossabnehmer pro Lizenz rechnen?

    Kommt auf den Großhändler an. Viel preiswerter gegenüber einem Einzelkauf wird es wohl nicht.

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  • deoroller 11:23 | 06.10.2011

    Viel mehr als 50€ wird man nicht sparen ohne OS, eher weniger.
    Die Windows 7 Starter Edition bei Netbooks, kriegt man aber nicht einzeln zu kaufen und auf die würde ich gerne verzichten, um eine bessere Version separat zu kaufen.
    Wenn man einen OpenSource-PC kauft, kommt man nicht unbedingt billiger, da der Aufwand für die Vorinstallation, Treibersupport usw. bezahlt werden muss. Das kriegt man nicht geschenkt.

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  • brzl 11:06 | 06.10.2011

    Durch Verzicht auf Windos billiger

    Weiss jemand genau, wieviel eingespart wird, wenn man auf ein Windows OS verzichtet? Mit Was für Preisen müssen da Grossabnehmer pro Lizenz rechnen?

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