Die Skulltrail-Plattform ist ein teures Vergnügen. Allein die Intel-Hauptplatine D5400X kostet mindestens 450 Euro – ein genauer Preis ist noch nicht bekannt. Bis zu dreimal so viel kosten auch die FB-DIMM-Speicherriegel - verglichen mit herkömmlichem DDR2-800-Speicher. Richtig das Budget belasten allerdings die zwei Core 2 Extreme QX9775 zum Stückpreis von 1300 Euro. Alternativ könnten Sie den Intel Xeon DP E5410 einbauen - der günstigste Skulltrail-Prozessor kostet pro Stück 270 Euro.
Intel sieht in Skulltrail den ultimativen Desktop-Rechner für PC-Enthusiasten. Doch angesichts der gezeigten Leistung, lohnt sich die Investition in die kostspielige Plattform selbst für passionierte PC-Spieler nicht. Die sind mit einem Single-Prozessor-System, das Triple-SLI beherrscht, besser bedient.
Selbst wenn Sie häufig Audio- und Videodateien in unterschiedliche Kompressionsstufen und Dateiformate überführen, geht das mit zwei parallel rechnenden Quad-Core-Prozessoren auch nicht schneller. Gängige Programme wie I-Tunes und Nero Recode lasten noch nicht einmal einen Vierkerner voll aus.
Ein professioneller Einsatz der Skulltrail-Plattform als Basis einer Workstation für CAD, Rendering und HD-Videobearbeitung kommt hingegen in Betracht. Allerdings nur, wenn die verwendete Software mindestens acht Threads unterstützt. Wer mit Skulltrail liebäugelt, sollte das unbedingt vor dem Kauf prüfen. Aber auch für etwas umfangreichere Virtualisierungs-Projekte bietet sich Intels Skulltrail an.
Computer-Fans und Technik-Liebhaber mit dickem Geldbeutel sowie einer Passion für „Number Cruncher“ dürfen sich von den umfangreichen Übertaktungsmöglichkeiten der Skulltrail-Hauptplatine D5400X verführen lassen. Denn ein technischer Leckerbissen ist Intels Skulltrail auf jeden Fall und damit die würdige Basis für die PC-WELT Höllenmaschine 3.
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