Die Netbooks mit dem größten Akku laufen am längsten - diese einfache Faustregel gilt bei den Mini-Laptops. Im Gegensatz zu den großen Notebooks muss man bei den Kleinen nicht extra auf stromsparende Komponenten achten wie Ultra-Low-Voltage-Prozessor, integrierte Chipsatzgrafik statt 3D-Karte oder LED-Hintergrundbeleuchtung: Sie haben sie alle bereits an Bord.
Netbooks mit 6-Zellen-Akku sind die Langläufer unter den Mini-Laptops: Sie halten fünf bis über sieben Stunden aus, bevor sie wieder an die Steckdose müssen. Das ist ein klarer Pluspunkt gegenüber Netbooks mit 3-Zellen-Akku: Diese sind zwar rund 300 bis 400 Gramm leichter. Doch ihre maue Akkulaufzeiten von rund 2,5 Stunden machen sie für den kabellosen Einsatz wenig geeignet - da bringt dann auch das geringe Gewicht keine Vorteile.
An der schwachen Rechenleistung der Netbooks ändert sich natürlich auch im Akkubetrieb nichts: Jedes halbwegs aktuelle Subnotebook mit Ultra-Low-Voltage-CPU läuft ihnen hier deutlich den Rang ab. Wer auch unterwegs adäquate Rechenpower benötigt, muss also weiterhin deutlich mehr Geld investieren und sich ein Subnotebook zulegen.
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