Mit den Netbooks tritt eine völlig neue Gerätekategorie an. Die Mini-Laptops besetzen die Nische als mobiler Zweit- oder Drittrechner, den eigentlich Ultra Mobile PCs oder ähnliche Konzepte einnehmen sollten.
Ihr Erfolgsgeheimnis ist zum einen der günstige Preis: Viele Anwender greifen da einfach zu, weil sie glauben, nichts falsch machen zu können. Doch der eigentliche Clou ist ihr geringes Gewicht - das Netbook kommt einfach mit in die Tasche oder den Rucksack. Auch die eingeschränkte Rechenleistung der Netbooks ist eher Vor- als Nachteil: Viel mehr als Surfen, Mailen, Chatten und Texte schreiben kann man mit den Netbooks nicht. Und wer das weiß, ärgert sich auch nicht mehr über langsam startende Programme, mangelnde Spieletauglichkeit oder ruckelnde Multimediawiedergabe wie es bei Standard-Notebooks oft vorkommt.
Der geringe Preis und die kleinen Maße fordern aber Kompromisse bei Display, Tastatur sowie Akkulaufzeit und Gewicht. Die ideale Balance hat hier noch kein Netbook gefunden: Der Asus Eee PC 901 bietet mit fünf bis sechs Stunden eine Akkulaufzeit, die einem Mobilgerät würdig ist. Andere Netbooks kommen kaum über drei Stunden hinaus.
Bei Display und Tastatur schneidet dagegen das Medion Akoya Mini Netbook E1210 besser ab: Für ergonomisches Arbeiten ist der Medion-Mini am besten geeignet. Außerdem bietet er mehr Festplattenplatz. Die Vorteile des Acer Aspire One A110L: Er ist leicht, schön und günstig.
Doch unser Netbook-Test ist nur eine Momentaufnahme: In kaum einer anderen Gerätekategorie gibt es derzeit mehr interessante Neuankündigungen. Mit Dell, Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard und Lenovo stehen schon die Notebook-Schwergewichte in den Startlöchern, um den Markt für Netbooks aufzurollen. Doch auch Acer, Asus und MSI werden neue Netbooks bringen, ebenso wie viele kleinere Hersteller.
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