Farblaserdrucker für zu Hause

Konica Minolta Magicolor 1600W

Sonntag, 08.02.2009 | 11:54 von Ines Walke-Chomjakov
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Der Konica Minolta Magicolor 1600W ist aufgrund seiner kompakten Bauweise ein Farblaserdrucker für zu Hause. Für ihn spricht der ökonomische Umgang mit Energie. Im Testbericht lesen Sie, was im Test sonst noch so aufgefallen ist.
Papier über Schacht: Konica Minolta Magicolor
1600W
Vergrößern Papier über Schacht: Konica Minolta Magicolor 1600W
© 2014

Besonderheit: Konica Minolta sieht den Magicolor 1600W im Einsatz zu Hause und im kleinen Heimbüro. Tatsächlich bringt der Farblaserdrucker genau die Maße mit, mit denen er auf den Schreibtisch passt. Die kompakte Bauweise erreicht der Hersteller mit einem Multi-Pass-Druckwerk. Die Tonerkartuschen drehen hier nacheinander an der Bildtrommel.

Ausstattung: Als Anschluss zum Rechner dient USB-2.0-Hi-Speed. Weitere Schnittstellen sind nicht vorhanden. Gleichzeitig unterstützt die GDI-Maschine ausschließlich Windows-Betriebssysteme. Über den Schacht an der Gerätevorderseite funktioniert die Papierzufuhr, die maximal 200 Blatt fasst. Die Ablage muss vor Gebrauch ausgeklappt werden. Dafür benötigt das Gerät nach oben zusätzlich etwas Platz.

Tempo: Im Test druckte das Gerät 20 Seiten Grauert-Brief in 1:09 Minuten. Damit lag es nur knapp über den 20 Seiten in der Minute, die der Hersteller für den Schwarzweißdruck angibt. Bedingt durch das Druckverfahren sinkt im Farbdruck die Geschwindigkeit sichtlich. Auf unseren Zwölfseiter aus Acrobat warteten wir 2:27 Minuten - ein noch ordentliches Ergebnis.

Qualität: Linien zeichnete das Gerät fein. Das ist genauso eine Stärke wie die Schwarzdeckung der Buchstaben. An deren guter Lesbarkeit änderten auch die gelegentlich auftretenden Tonerspritzer wenig. Die Farbdrucke fielen in sich harmonisch, wenn auch recht hell aus. Das kam der Detailzeichnung zugute, ging aber zu Lasten von Fotos. Hier wären sattere Farben teilweise wünschenswert gewesen.

Verbrauch: Im Ruhemodus haben wir 10,6 Watt gemessen. Schaltete der Drucker in den Stromsparmodus, ging er auf 5,8 Watt - beide Werte sind selbst für die Geräteklasse der Einsteigerfarblaserdrucker niedrig. Zum Energiesparen soll auch der eingesetzte Toner (Simitri HD) verhelfen, der mit einer niedrigeren Fixiertemperatur auskommt. Die mitgelieferten Starter-Toner laden jedoch nicht gerade zum Sparen ein. Denn sie reichen nur für 500 Seiten pro Farbe. Auch im günstigsten Fall kamen wir mit 12 Cent für das farbige und 3,4 Cent für das schwarzweiße Blatt auf keine besonders niedrigen Seitenpreise.

Fazit: Ein Farblaserdrucker, der im kleinen Büro die gestellten Aufgaben immer dann erfüllen wird, wenn ein reines GDI-Gerät ausreicht. Der genügsame Umgang mit Energie ist lobenswert, die Höhe der Seitenkosten weniger.

Alternativen: Ähnlich wie der Konica Minolta Magicolor 1600W benötigt auch das Farblasermodell HP Color Laserjet CP1515n wenig Platz auf dem Schreibtisch. Es kommt dann in Frage, wenn PCL 6 und PS 3 als Druckersprachen benötigt werden.

Varianten: - Konica Minolta Magicolor 1650EN: Ethernet-Anschluss, Emulationen für PCL 6 und PS3
- Konica Minolta Magicolor 1650EN-d: zusätzlich zum 1650EN mit Duplex-Einheit und Papierkassette für 500 Blatt

Vergleichstest: Günstige Laserdrucker

Sonntag, 08.02.2009 | 11:54 von Ines Walke-Chomjakov
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