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Konica Minolta Magicolor 2530DL

13.10.2006 | 13:00 Uhr |

Für einen Farblaserdrucker benötigt das Gerät tatsächlich wenig Platz. Deshalb bietet es sich für kleine Büros oder sogar zu Hause an. Dank Ethernet-Anschluss lässt es sich von mehreren Nutzern ansteuern.

Besonderheit: Der MC 2530DL löst das Vorgängermodell aus der 2400-Reihe ab. Laut Hersteller wurden die Mechanik und das Kalibrierungssystem weiter verbessert. Im Test ließ sich das allerdings nur bedingt nachvollziehen.

Qualität: Wie schon beim MC 2430DL hatten die Grafiken und Bilder in sich harmonische Farben. Auch stimmten die Details. Allerdings erkannten wir auf Farbflächen weiterhin leichte Streifen - wenn auch weniger auffallend wie noch beim Brudermodell. Genauso deutlich jedoch waren Tonerspritzer zu erkennen, die der Textschärfe insgesamt abträglich waren - siehe das nur 4 Punkt kleine Buchstabenbild, das wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterpublikation Tecchannel aufnahmen.

Tempo: Schon aufgrund des Multi-Pass-Druckwerks waren Spitzenwerte nicht zu erwarten. Trotzdem schlug sich der Testkandidat ordentlich, vergleichen wir ihn mit Geräten ähnlicher Bauart. Insbesondere Druckaufgaben, die ein bis drei Farbseiten umfassten, absolvierte er flott. Unser Dreiseiter aus Acrobat etwa war bereits nach gut einer Minute fertig - ein Wert, den so mancher Single-Pass-Vertreter nicht erreicht.

Ausstattung: Hier hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts Wesentliches verändert: Wie gehabt zeigt sich der Drucker gut mit Treibern bestückt. Neben Windows-Varianten lässt er sich auch unter Linux- und Mac-OS-Umgebungen ansteuern. Außerdem bietet er eine Ethernet-Schnittstelle für den Netzbetrieb und zwei USB-Ports: 2.0 Hi-Speed zum Rechner und Pictbridge-USB (1.1) für den Kameradirektdruck. Letzteres ist zwar bei einem Farblaserdrucker nicht zwingend notwendig, jedoch ein nennenswertes Bonbon.

Fazit: Ein Farblaserdrucker, der so kompakt gebaut ist, dass er tatsächlich auf dem Tisch Platz findet. Trotz vorhandener Pictbridge-Schnittstelle zeigen unsere Testergebnisse, dass er sich nur bedingt für den Fotodruck eignet.

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