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HP Color Laserjet 1600

12.03.2008 | 14:39 Uhr |

Den absoluten Einstieg in die Kategorie der Farblaserdrucker bildet der HP Color Laserjet 1600. Der Anschaffungspreis ist attraktiv. Sich nur darauf zu konzentrieren, lohnt sich jedoch nicht.

Testbericht
Besonderheit: Ausschließlich auf Windows-Betriebssysteme konzentriert sich das HP-Modell. Auch sonst empfanden wir es als recht rudimentär ausgestattet: So beschränkt sich der Drucker auf GDI als Sprache und bietet gerade einmal einen USB-Anschluss. Dazu findet sich im Treiber kein Tonersparmodus und die Auflösung von 600 dpi wird irreführenderweise als Entwurfsmodus bezeichnet. Außerdem müssen die Papierstütze und die Abdeckung für den Kassettenteil, das hinten aus dem Gehäuse rauskuckt, extra aufgesteckt werden. Sonst lässt sich der Farblaserdrucker von vorne bestücken - das ist lobenswert.

Verbrauch: Die Kassetten im Lieferumfang bringen gerade einmal Toner für rund 1000 Seiten pro Farbe mit. Danach lassen sich maximal Kassetten mit Inhalt für 2500 monochrome und 2000 farbige Seiten einsetzen. Damit kamen wir auf Kosten von 12,1 Cent für das farbige und 3 Cent für das schwarzweiße Blatt - nicht gerade geschenkt. Immerhin ließ sich das Gerät komplett vom Netz trennen - ökonomisch.

Qualität: Insgesamt fielen unsere Drucke etwas dunkel aus. Allerdings geriet die Farbgebung in sich durchaus harmonisch und die Übergänge stimmten. Selbst schwierige Farben wie Hauttöne konnten als natürlich bezeichnet werden. Bei Fotos und größeren farbigen Flächen neigt der Color Laserjet 1600 zu leichten Streifen und liefert ein grobes Raster. Texte druckte es mit teilweise leicht rauen Kanten, aber bei guter Deckung. Vereinzelt fanden wir Tonerspritzer - das störte etwas.

Tempo: Sowohl bei farbigen als auch bei monochromen Drucken kannte der Farblaser keine Eile. So dauerten beispielsweise 20 Seiten Grauert-Brief 2:42 Minuten. Da waren andere Geräte flotter unterwegs.

Fazit: Ein kompakter Einsteiger-Farblaser für den Schreibtisch, der den Durchsatz eines Einzelplatzes meistert, dafür aber seine Zeit braucht. Größtes Plus liegt in seinem Anschaffungspreis, nicht aber in den Folgekosten.

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