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Dell 3110cn

06.10.2006 | 13:00 Uhr |

Eine Maschine mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, die auch vor höheren Druckvolumina nicht zurückschreckt. Das schafft sie dank guter Hardware- sowie Treiberausstattung und aufgrund der günstigen Verbrauchskosten.

Handhabung: Die Installationsroutine des Farblaserdruckers spielt die Druckeremulationen PCL 6 und PS 3 gleichzeitig auf den Rechner. Nach der Installation lässt sich die gewünschte Treibervariante einfach auswählen.

Ausstattung: Das Gerät ist flexibel über Parallel-Port, USB 2.0 Hi-Speed und Ethernet ansteuerbar. Zudem bringt es mit 128 MB üppig Speicher mit.

Tempo: Im Test unterschieden sich die Zeitwerte teilweise, je nachdem welche Emulation ausgewählt war. Die im Schnitt schnellere Variante war im Test PCL 6. Insbesondere auf Fotos warteten wir im PS-3-Modus doch ziemlich lange. Bei Texten und Schwarzweißgrafiken jedoch gab es fast keine Unterschiede. Hier machte das Gerät richtig Dampf.

Qualität: Die Farbgebung fiel in sich harmonisch aus. Allerdings stachen bei Fotos recht starke Blautöne ins Auge. Unsere Texte hatten eine ordentliche Buchstabenschärfe. Bei sehr kleinen Schriftgrößen ließ die Schwarzdeckung aber sichtlich nach. Das zeigt unser nur vier Punkt kleiner Textausschnitt, den wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterpublikation Tecchannel aufgenommen haben (siehe Abbildung).

Besonderheit: Die Verbrauchskosten fallen sowohl für Farb- als auch Schwarzweißdrucke außerordentlich günstig aus. Der Grund: Mit 8000 Seiten bei 5 Prozent Deckung pro Farbe halten die Tonerkartuschen wesentlich länger als in der Geräteklasse üblich. Außerdem fallen weitere Kosten im ersten Jahr nicht an, denn alle Verschleißteile - wie etwa Heizeinheit oder Transportband - sind vom Vor-Ort-Service abgedeckt. So kommt das Gerät auf Seitenpreise von 7 Cent für die farbige und 1,4 Cent für die schwarzweiße Seite. Die Seitenkosten nach Ablauf der Service-Frist verteuern sich lediglich um je einen halben Cent und bleiben damit auch nach dem ersten Jahr günstig.

Fazit: Das leicht wuchtige Gerät ist eindeutig auf Arbeitsgruppen ausgelegt. Dabei hat es nichts gegen höhere Druckvolumina. Angesichts der niedrigen Seitenkosten bleiben diese auch durchaus bezahlbar.

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