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Canon i-Sensys LBP5100

18.02.2008 | 10:33 Uhr |

Der Farlaserdrucker Canon i-Sensys LBP5100 bringt ab Werk eine Duplexeinheit mit. Damit bedruckte er im Test anstandslos Blätter vorne und hinten. Doch er zeigte auch Eigenheiten, wie Sie im Testbericht nachlesen können.

Testbericht
Ausstattung: Herausragendes Kennzeichen des Canon-Modells ist die integrierte Duplexeinheit. Sie geht zwar zu Lasten des Gerätegewichts und der Bauhöhe, hilft jedoch beim Sparen von Papier. Im Test funktionierte sie reibungslos, wenn die Funktion auch im leicht unübersichtlichen Treiber erst einmal gefunden werden musste. Ab Werk besitzt der Farblaser ausschließlich USB-Anschluss. Immerhin lässt er sich auf Wunsch mit der optionalen Netzkarte NB-C2 (rund 150 Euro) bestücken. Es gibt zwar Treiber für Mac-OS und Linux, allerdings nur auf Englisch und zum Download von der Herstellerseite.

Besonderheit: Folien bedruckte das Gerät ausschließlich monochrom - mager.

Canon i-Sensys LBP5100: gute Buchstabenschärfe
Vergrößern Canon i-Sensys LBP5100: gute Buchstabenschärfe
© 2014

Qualität : Die Stärke des LBP5100 lag im Textdruck und bei der Darstellung feiner Linien. Wir erkannten zwar vereinzelte Tonerspritzer. Sie konnten jedoch den sonst guten Eindruck nicht weiter beeinträchtigen. Etwas zu dunkel behandelte der Drucker allerdings farbige Bilder und Grafiken, obwohl die Farbgebung harmonisch blieb und auch die Schärfe überzeugte.

Tempo: In Eile verfiel unser Testgerät nicht. Dafür arbeitete es die gestellten Aufgaben verlässlich ab. Aus dem Standby-Modus wachte das Gerät nahezu verzögerungsfrei auf, während die erste Seite aus dem Ruhemodus mit 48 Sekunden doch etwas auf sich warten ließ.

Verbrauch: Wir errechneten 9,6 Cent für das farbige und 2,4 Cent für das schwarzweiße Blatt - das ist im Rahmen.

Fazit: Das Highlight des Farblaserdruckers ist die Duplexeinheit. Das Extra an Ausstattung lässt sich Canon aber auch bezahlen. Für den Preis könnte ruhig noch ein Netzanschluss herausspringen.

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