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Brother HL-4040CN

11.02.2008 | 16:00 Uhr |

Das Farblasermodell HL-4040CN von Brother ist für den Druckbedarf kleiner Arbeitsgruppen gedacht. Das bestätigte unser Test. Außerdem fanden sich noch beachtenswerte Details.

Testbericht
Besonderheit: Das Display des Brother-Farblasers ist klappbar. Das ist selten bei Druckern dieser Kategorie.

Sonstige Ausstattung : Außerdem befindet sich an der Vorderseite des Geräts ein zusätzlicher USB-Anschluss. Darüber lassen sich Digitalkameras sowie USB-Sticks anschließen und Inhalte ohne Rechner ausgeben. Diese Funktion ist bei Tintenstrahldruckern verbreitet, bei Lasergeräten nur sehr vereinzelt anzutreffen. Eher verbreitet ist die Schnittstellenausstattung mit USB und Ethernet. Neben den gängigen Windows-Betriebssystemen unterstützt der HL-4040CN auch verschiedene Varianten von Mac-OS und sogar Linux. Sind sie nicht auf der mitgelieferten CD, lassen sich die Treiber unter http://solutions.brother.com abrufen. Die Single-Pass-Maschine lässt sich von vorne bestücken, indem nicht der Deckel, sondern die vordere Klappe geöffnet und die Tonerkartuschen wie eine Schublade herausgezogen werden. Nach vorne bnötigt das Gerät deswegen recht viel Platz. Dafür ist es in der Höhe recht moderat konstruiert. Manko: Bei der Medienauswahl suchten wir Folien vergebens. Sie werden offiziell nicht unterstützt, obwohl der Drucker sie in unserem Versuch anstandslos bedruckt hat.

Tempo: Sowohl bei monochromen als auch bei farbigen Dokumenten fackelte der Drucker nicht lange, sondern legte stets flott los. Allerdings schaltete sich hierbei auch ein gut hörbarer Lüfter zu, der sich jedoch nahezu nach erfolgtem Druck auch wieder abschaltete.

Brother HL-4040CN: Nahaufnahme eines nur 4 Punkt winzigen Textausschnitts
Vergrößern Brother HL-4040CN: Nahaufnahme eines nur 4 Punkt winzigen Textausschnitts
© 2014

Qualität: Grundsätzlich hatten unsere Testdokumente einen feinen Tonerauftrag. Bei Drucken mit feinen Linien, aber auch bei Texten erhöht das Details und Lesbarkeit - siehe Abbildung. Bei Farbdrucken mit größeren Flächen kamen uns die Farben dafür ein wenig fade vor, da sie zudem auch recht hell ausfielen. Dafür traten im Test weder störende Streifen noch auffallene Farbstiche auf.

Verbrauch: Wir errechneten 2,7 Cent für die Monochromseite und 10,7 Cent für das Farblatt - in beiden Fällen mittlere Ergebnisse in punkto Seitenkosten.

Fazit: Das Farblasermodell schafft das Druckpensum von kleineren Arbeitsgruppen. Trotz der vorhandenen Pictbridge-Funktionalität eignet es sich allerdings weniger als Prospekt- und Bilderdrucker, denn als Arbeitsmaschine für Alltagsaufgaben im Büro.

Vergleichstest: Günstige Laserdrucker

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