09.01.2012, 08:20

Test - Das meint das Web

Falk Flex 400 Produkteinschätzung

©Falk

Wer keine Lust auf Branchenprimus Tomtom hat, findet vielleicht im Falk Flex 400 eine lohnenswerte Alternative. Das Navigationsgerät besticht mit einem guten Bildschirm, toller Sprachausgabe und einer rundum erneuerten Software.
Das Falk Flex 400 präsentiert seine Informationen auf einem 4,3 Zoll großen Display, das die Umgebung wahlweise in 2D oder 3D darstellt. Das Kartenmaterial befindet sich auf dem neuesten Stand, ein Marco Polo Reiseführer ist ebenfalls in das Gerät integriert. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 149€.

Vorteile des Falk Flex 400

Ein kleiner Makel der bisherigen Produkte der Firma Falk waren die recht unübersichtlichen Menüs - das hat sich jetzt jedoch glücklicherweise geändert. Die neu gestalteten Übersichten wirken aufgeräumt, modern und sehr reaktionsfreudig. Auf Eingaben wird sofort reagiert (und nicht erst einige Momente später, wie es bisher der Fall war). Die Straßenkarten des Falk Flex 400 präsentieren sich ebenso wie bei allen Geräten des Herstellers zweckmäßig und übersichtlich, auf überflüssige Gimmicks wird verzichtet. Ein sehr heller Bildschirm und deutliche Kontraste ermöglichen das Erkennen des Displays auch bei Nacht oder direkter Sonneneinstrahlung (zumindest auf kurzen Strecken).
Eine permanent einblendbare Leiste am rechten Bildschirmrand versorgt den Fahrer mit zusätzlichen Informationen, darunter etwa Verkehrsbehinderungen, Baustellen oder Umleitungen. Zuletzt sprechen die Sprachausgabe und die sehr präzise Streckenführung für das Gerät. Deutliche, laute und vor allem rechtzeitige Ansagen inklusive Straßennamen sorgen dafür, dass der Fahrer nicht permanent mit den Augen auf dem Display kleben muss - was als Nebeneffekt auch die Fahrsicherheit erhöht.

Nachteile des Falk Flex 400

Die Übersichtlichkeit des Kartenmaterials ist zwar über jeden Zweifel erhaben, doch leider gilt das nur für recht kurze Sichtweiten. Nach einigen hundert Metern Strecke flacht der Sichtwinkel stark ab, so dass Fahrer, die gerne weit voraus planen, hier keine Übersicht mehr behalten können. Transparente Informationsfelder - wie etwa Straßenschilder oder andere wichtige Details - wären ebenfalls wünschenswert gewesen, denn so wird leider ab und zu die Sicht blockiert. Für einen Preis von 150€ darf der Käufer mehr erwarten.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Magnus.de, Computerbild.de, Chip.de

Test-Fazit der Fachmedien

Magnus.de: ...'Abgesehen von diesen vernachlässigbaren Schwächen lotste das Falk souverän ans Ziel. Lediglich einmal wurden wir über eine etwas nervige Tempo-30-Zone zurück in die Stuttgarter Innenstadt geschickt. Auch die Sprachansagen ertönen deutlich und rechtzeitig inklusive Straßennamen. Ebenfalls praktisch ist der integrierte Marco Polo Reiseführer. ' ...
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