Beschreibung: Was war das? Eine kleine rote Erscheinung - nur am Rande des Sichtfelds. Tiefer Schreck, Herzrasen. Hatten Sie schon einmal Angst vor einer Farbe? Fürchteten Sie sich schon mal vor einem kleinen Mädchen in einem roten Kleid? Falls nicht, wird sich das spätestens mit F.E.A.R. ändern. Der Grusel-Shooter von Monolith (No One Lives Forever 2) bringt es durch den geschickten Einsatz von plötzlicher Dunkelheit, nervenzerfetzender Musik und wohldosiert gestreuten Schockelementen (die sich nicht abnutzen) fertig, hundert Mal schauriger als Doom 3 zu sein. Obendrauf setzt das Spiel noch eine KI, die hart an der Vormachtsstellung von Far Cry kratzt, und lässt Ihre Grafikkarte mit modernen Effekten am Limit arbeiten. Klingt ganz gut? Ist aber deutlich besser!
Petra Schmitz von der Redaktion GameStar hat das Spiel getestet - ihre Meinung: "Kollege Graf schaut mich erstaunt an. Am helllichten Tag zucke ich mit einem Kreischen vom Monitor zurück, reiße mir das Headset vom Kopf und atme schwer. F.E.A.R. macht aus mir einen Angsthasen. Das hat Doom 3 so nicht mal im Ansatz geschafft. Der Trick: Monolith arbeitet sehr ausgewogen mit Splatter-Effekten und kleinen subtilen Schockmomenten. So nutzt sich die Wirkung nicht ab. Perfekt! Zur Furcht addiert sich dann noch diese fiese KI, die mich nicht selten einfach in Grund und Boden schießt. Ich fühle mich ähnlich gefordert wie in Far Cry. Besser an F.E.A.R. hingegen: das freie Speichern. Das nimmt das nötige Quentchen Anspannung von mir, um das Programm überhaupt ohne Herzinfarkt spielen zu können. Puh! Gebt mir Valium!"
Fear steht in unserem Benchmark-Parcours stellvertretend für alle anspruchsvollen 3D-Shooter von 2005, 2006 und 2007, die Direct-X 9 verwenden und zeitgemäßen 3D-Spass liefern. Das Programm kann auch High-End-Grafikkarten an ihre Grenzen führen. Dazu müssen Sie nur die Bildqualität und die Auflösung nach oben schrauben. Für Einsteigermodelle bietet es aber ebenfalls genügend Einstellmöglichkeiten, um bei allen Auflösungen flüssige Bildraten zu erhalten.
Das grafisch sehr aufwändige Gruselspiel setzt nicht nur auf detaillierte Schattenspiele, sondern nutzt allerlei (Direct-X-9-)3D-Effekte (etwa Per-Pixel-Lighting, Shadow Volumes und Normal Mapping), die nicht nur bei den Slow-Motion- und Kugelschweif-Szenen sichtbar werden. Das Spiel arbeitet mit der von Monolith entwickelten Jupiter-Ex-Engine. Integriert ist auch die Havok-Physik-Engine und ein eigenes Partikelsystem.
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