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Seagate Replica im Test

12.10.2009 | 16:45 Uhr |

Diese externe Festplatte kommt mit einer automatischen Backup-Funktion. Ob die Seagate Replica auch flott und leise ist, erfahren Sie in diesem Test.

Die Backup-Strategie der Seagate Replica ist ganz einfach: Nach dem Einstecken der Festplatte wird ein komplettes Backup des Rechners angefertigt. Vorher müssen Sie natürlich die Software auf dem PC installieren. Die Seagate Replica führt das erste Mal eine komplette Sicherung durch. Stecken Sie die Festplatte nach einiger Zeit wieder an, werden nur die Daten gespeichert, die sich verändert haben oder neu hinzugekommen sind. Lassen Sie die Replica angeschlossen, werden die Sicherungen ständig durchgeführt. Natürlich arbeitet die Seagate Replica auch als normale, externe Festplatte, also als Datencontainer- und Transporter. Sie benötigt kein eigenes Netzteil, da sie ihren Strom über die USB-Schnittstelle bezieht.

Seagate Replica: Der Backup startet nach dem Einstecken.
Vergrößern Seagate Replica: Der Backup startet nach dem Einstecken.
© 2014

Ausstattung: Zur externen 2,5-Zoll-Festplatte Seagate Replica gibt es die Backup-Software dazu, die ebenfalls Replica heißt. Sie ist auf der Festplatte gespeichert. Im Karton der Seagate Replica findet sich zudem eine Recovery-CD, mit der Sie Ihr System wiederherstellen können, ein 40 Zentimeter langes USB-Kabel sowie eine kurze Installationsanleitung. Mit von der Partie ist auch eine Dockingstation, auf die Sie die Seagate Replica einfach aufstecken können. Im Innern der Replica arbeitet eine Seagate-Festplatte. Sie dreht ihre Datenscheiben mit 5400 Umdrehungen pro Minute (UPM) - gemütliches Tempo, schließlich gibt es auch Modelle mit 7200 UPM.

Seagate Replica: Lieferumfang
Vergrößern Seagate Replica: Lieferumfang
© 2014

Tempo: Die Seagate Replica ist nicht superschnell. Das ist aber keine Überraschung, schließlich besitzt sie nur eine USB-2.0-HiSpeed-Schnittstelle. Im Benchmark erreichte die Seagate Replica für ein USB-Modell normale Werte, 33 MB/s im Lesetest und 31 MB/s im Schreibmodus. Im Praxistest betrugen die Datenraten 17 MB/s beim Schreiben und 26 MB/s beim Lesen. Dass diese Datenraten niedriger als im 2,5-Zoll-USB-Testfeld waren, lag wohl an den Zugriffszeiten. Die durchschnittliche Zugriffszeit der Seagate Replica lag bei gemächlichen 8,35 Millisekunden, der Fullstroke-Zugriff bei langen 18,34 Milleskunden.

Ergonomie: Die Seagate Replica erzeugte eine für ein 2,5-Zoll-Modell normal lautes Betriebsgeräusch. Sie machte sich im Leerlauf mit 19,1 dB(A) und unter Last mit 19,3 dB(A) bemerkbar. Das stört aber kaum und ist im Büroalltag praktisch nicht zu hören. Die Temperaturmessung ergab 35 Grad Celsius am Messpunkt zwischen Tischplatte und Laufwerk. Ein Temperaturproblem müssen Sie also nicht fürchten. Die Verlustleistung der Seagate Replica bezifferten wir im Test auf 1,5 und 2,7 Watt (Leerlauf/Last).

Fazit: Eine hübsche externe Festplatte, die nur wenig Strom verbraucht, leise und einigermaßen flott ist. Die integrierte Backup-Funktion bietet eine gewisse Sicherheit gegen PC-Festplattencrashs und versehentliche Löschaktionen seitens des Anwenders.

Alternativen: Ein Gigabyte Speicher kostet bei der 500 GB großen und 130 Euro teuren Seagate Replica 26 Cent. Das ist teuer. Die 2,5 Zoll Portable Hard Drive 500 GB von Verbatim ist mit 17 Cent/GB deutlich günstiger. Die höchsten GB-Preise erreichten im Testfeld Festplatten mit AES-128-Verschlüsselung, beispielsweise die Origin Storage Amacom Data Locker Pro AES 160 GB (2,01 Euro/GB) und die Digittrade High Security HDD 500 GB (1,01 Euro/GB) .

Varianten:
Seagate Replica 250 GB
Seagate Replica 500 GB (Testmodell)

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