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Seagate FreeAgent Go 640 GB im Test

19.11.2009 | 15:47 Uhr |

Flach, leicht und praktisch: Auf diese externe 2,5-Zoll-Festplatte passen 640 GB an Daten. Ob die Seagate FreeAgent Go 640 GB auch schnell ist, verraten wir in diesem Test.

Die Seagate FreeAgent Go 640 GB gibt es in zig Farben, beispielsweise in silber, schwarz, rot, blau, hellblau, orange, rosa, braun, grün und in gelb. Auch sind verschiedene Kapazitäten erhältlich (siehe Punkt "Varianten" unten). Das 320-GB-Modell der Seagate FreeAgent Go 320 GB hatten wir schon im Test - sie war nicht besonders flott, aber schön leicht und leise. Wie schnell die hochkapazitive 640-GB-Version der Seagate FreeAgent Go arbeitet, haben wir im Testcenter untersucht.

Handhabung: Die Seagate FreeAgent Go 640 GB ist handlich und mit 166 Gramm sehr leicht. Das Gehäuse wirkt robust. Einen Ein-/Ausschalter besitzt die Seagate FreeAgent Go 640 GB nicht. Sie läuft also immer an, wenn Sie sie mit einem eingeschalteten Rechner verbinden. Praktisch ist, dass sie kein zusätzliches Netzteil benötigt. Die Seagate FreeAgent Go 640 GB bezieht Strom aus der USB-Schnittstelle - hier ist also ein Kabel für Datentransfer und Stromversorgung zuständig.

Ausstattung: Im Lieferumfang der Seagate FreeAgent Go 640 GB sind eine kurze Bedienungsanleitung und ein 40 Zentimeter langes Mini-USB-Kabel enthalten. Optional erhältlich sind eine Dockingstation (FreeAgent Go Dock, Preis: 17 Euro) mit USB-Schnittstelle sowie eine Version mit USB- und Netzwerkanschluss (FreeAgent Go Dockstar, Preis: 70 Euro).

Tempo: Im Praxistest verhielt sich die Seagate FreeAgent Go 640 GB so, wie wir es von einer USB-Festplatte erwarten. Ihre Geschwindigkeit wird vor allem von der Schnittstelle begrenzt. Beim Lesen erreichte die Seagate FreeAgent Go 640 GB 33,42 MB/s - ein super Wert für ein USB-Modell. Die Schreibrate war mit 30,61 MB/s in Ordnung. Die gemessene, durchschnittliche Zugriffszeit von 8,33 Millisekunden liegt relativ genau in der Mitte des Testfelds - Durchschnitt.
Schlecht schnitt die Seagate FreeAgent Go 640 GB allerdings im Praxistest ab. Schon das Lesetempo ergab mit 21 MB/s einen der niedrigsten der bisher ermittelten Werte. Beim Schreiben brach die Datenrate ein und erreichte nur noch 4,8 MB/s.

Ergonomie: Die Seagate FreeAgent Go 500 GB arbeitete sehr sparsam. Gerade mal 1,43 Watt zog die Festplatte im Leerlauf aus der USB-Buchse. Bei Zugriffen erhöhte sich die Verlustleistung auf bis zu 3,05 Watt. Fährt der Rechner herunter und seine Energieverwaltungsfunktionen sind entsprechend eingestellt, wird auch die Versorgungsspannung der USB-Ports - und damit die externe Festplatte - abgeschaltet. So sank der Stromverbrauch der Seagate FreeAgent Go 640 GB auf 0 Watt.

Fazit: Die Seagate FreeAgent Go 640 GB ist zwar sehr handlich und leicht, aber auch langsam. Wer aber ein flottes Gerät benötigt, sollte ohnehin zu einer Festplatte mit E-SATA- oder Firewire-Schnittstelle greifen.

Alternativen: Ein handliches und zudem flottes Laufwerk ist die externen 2,5-Zoll-Festplatte PX-PH320US Portable HDD von Plextor (320 GB, 75 Euro). Wer hingegen eine möglichst leichte Festplatte benötigt, sollte sich die Portable External Hard Disk Drive USB 2.0 von Toshiba (500 GB, Preis: 90 Euro) näher ansehen - sie brachte im Test gerade mal 147 Gramm auf die Waage und war damit gut 19 Gramm leichter als das vorliegende Testmodell, die Seagate FreeAgent Go 640 GB.

Varianten: Seagate FreeAgent Go 250 GB
Seagate FreeAgent Go 320 GB
Seagate FreeAgent Go 500 GB
Seagate FreeAgent Go 640 GB (Testmodell)
Seagate FreeAgent Go 880 GB
Seagate FreeAgent Go 1 TB

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