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Fujitsu Handy Drive

08.07.2008 | 10:03 Uhr |

Die externe 2,5-Zoll Platte Fujitsu Handy Drive schlug sich im Test redlich, war aber im Schnitt langsamer als vergleichbare Laufwerke.

Besonderheit: Das Fujitsu-Laufwerk belegt zwei USB-Schnittstellen am Rechner. Die beiden Anschlüsse teilen sich die Arbeit: Einer übernimmt die Stromversorgung, über den anderen läuft die Datenübertragung. Während manche Hersteller auf eine Lösung mit Y-Kabel setzen, trennt Fujitsu die Kabel komplett.

Ausstattung: Beide USB-Kabel liegen bei. Daneben findet sich noch eine Tasche im Lieferumfang, damit das Laufwerk unterwegs geschützt bleibt. Zusätzlich ist das Programm Password Lock Tool 2.2 im Paket.

Tempo: Die Transferraten fielen mit maximal 32,99 MB/s im Lesen und 31,11 MB/s im Schreiben ordentlich aus. Weniger überzeugend war die mittlere Zugriffszeit mit 13,52 ms. Da sind viele Testkandidaten schneller unterwegs.

Ergonomie: Auch hier schlug das Messgerät einen Hauch mehr aus: Es ergaben sich 17,3 dB(A) im Leerlauf und 20,2 dB(A) unter Last oder jeweils 0,1 Sone. Da sich 2,5-Zoll-Gehäuse nur schlecht oder gar nicht öffnen lassen, arbeiten wir mit einem Kompromiss, um die Temperaturentwicklung dieser Laufwerke zu messen. Wir legen das Thermometer zwischen die Platte und den Tisch. Im Betrieb stieg die Temperatur auf 34,4 Grad Celsius. Das ist nicht tragisch, auch wenn es im Gehäuseinneren wahrscheinlich heißer ist.

Fazit: Das mobile Plattenmodell von Fujitsu bietet solide Leistungswerte, ohne aber richtig zu begeistern. Es soll sich jedoch laut der technischen Daten mit dem Betriebssystem Windows ME verstehen - das ist selten geworden. Mit 48 Cent pro GB gehört es preislich ins obere Mittelfeld bei Platten im 2,5-Zoll-Formfaktor.

Alternative: Im ähnlichen Preisbereich bewegt sich die externe 2,5-Zoll Platte Western Digital My Passport Essential . Sie ist damit auch nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür absolvierte sie die Tempoläufe des Test wesentlich flotter.

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