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Buffalo MiniStation HD-PX im Test

28.10.2009 | 10:19 Uhr |

Die Buffalo MiniStation HD-PX kommt mit einem kurzen, aber praktischen USB-Gummikabel sowie 256-Bit-Hardware-Verschlüsselung. Wie flott die externe Festplatte war, lesen Sie in diesem Test.

Die Buffalo MiniStation HD-PX kommt mit zwei Besonderheiten: In einer Mini-USB-Buchse ist ein rund 20 Zentimeter langes USB-Gummikabel eingesteckt, dass sich zum Transport an das Gehäuse schmiegt. So entsteht kein Kabelsalat. Der Nachteil dieses Kabel-Management-Systems ist, dass Sie zum Anschluss der Buffalo MiniStation HD-PX an den PC eventuell unter den Tisch kriechen müssen. Zweites Extra ist die Verschlüsselung: Alle Daten die auf der Festplatte landen, können Sie per Hardware (AES 256 Bit) verschlüsseln lassen.

Buffalo MiniStation HD-PX im Test: Kabel-Management-System
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Ausstattung: Software-mäßig gehören Memeo AutoSync (Backup-Software), Secure Lock Manager Easy (speichert Passwörter) und Picasa (Online-Bilderdienst von Google) zum Lieferumfang der Buffalo MiniStation HD-PX. Sie finden die Programme jedoch nicht auf CD, sondern nur auf der Festplatte. Im Karton liegt der Buffalo MiniStation HD-PX lediglich eine kurze Installationsanleitung bei.

Tempo: Beim Lesen und Schreiben war die Buffalo MiniStation HD-PX nicht ganz so schnell, aber ähnlich flott wie der Durchschnitt aktueller externer 2,5-Zoll-Festplatten. Ihr Tempo wird aber nicht durch die verbaute Festplatte beschränkt, sondern von der USB-2.0-Schnittstelle, also vom S-ATA-/USB-Brückenchip. Sind Sie auf Tempo aus, sollten Sie auf eine Festplatte mit eSATA-Schnittstelle zurückgreifen.

Die Buffalo MiniStation HD-PX erreichte in der Praxis Geschwindigkeiten von 23 und 16,4 MB/s (lesen/schreiben). Richtiggehend langsam war jedoch ihre Zugriffzeit. Der Benchmark ermittelte für die Buffalo MiniStation HD-PX eine durchschnittliche Zugriffszeit von 8,8 Millisekunden. Mit der Fullstroke-Zugriffszeit von 24,1 Millisekunden errechnet sich eine gemittelte Zugriffszeit von sehr gemächlichen 16,45 Millisekunden. Zum Vergleich: Das Testfeldmittel liegt derzeit bei 13 Millisekunden, besonders flotte Modelle erreichten 10 Milliskunden.

Lautstärke & Stromverbrauch: Leise arbeitete die Buffalo MiniStation HD-PX im Test. Im Leerlauf ist die externe 2,5-Zoll-Festplatte mit 18,7 dB(A) praktisch nicht zu hören - eine Lautheit von 0,1 Sone ist etwa so laut, wie wenn Sie mit den Fingern vorsichtig über die Tischplatte fahren. Die Zugriffsgeräusche sind etwas lauter, stören aber mit 20,1 dB(A) ebenso wenig - 0,2 Sone, das ist etwas lauter als ein ganz ruhiges Atemgeräusch.

Fazit: Die Buffalo MiniStation HD-PX ist eine leise Festplatte mit praktischem Gummianschluss. Die Hardware-Verschlüsselung sorgt für Sicherheit. Das Tempo war für ein USB-Modell unterdurchschnittlich.

Alternativen: Die getestete Buffalo MiniStation HD-PX bietet 250 GB Speicherplatz und kostet 75 Euro. Das entspricht einem GB-Preis von 30 Cent, was sehr teuer, aber aufgrund der Hardware-Verschlüsselung gerechtfertigt ist. Andere Festplatten im Testfeld mit AES-128-Verschlüsselung waren noch erheblich teurer, beispielsweise die Origin Storage Amacom Data Locker Pro AES 160 GB (1,68 Euro/GB) und die Digittrade High Security HDD 500 GB (1,01 Euro/GB). Wer hingegen ein besonders günstiges Modell ohne Verschlüsselung sucht, ist mit der 2,5 Zoll Portable Hard Drive 500 GB von Verbatim gut bedient (17 Cent/GB).

Varianten:
Buffalo MiniStation 250 GB (Testmodell)
Buffalo MiniStation 320 GB
Buffalo MiniStation 500 GB
Verfügbare Farben: schwarz, rot und weiß (Testmodell)

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